25.02.2021 12:20 |

„Breitet sich aus“

Wien: 55% aller Fälle durch britische Mutation

In Wien ist die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen erneut angestiegen: In den vergangenen 24 Stunden wurden österreichweit 2391 neue Fälle verzeichnet, in der Bundeshauptstadt Wien wurden 593 positive Testungen dokumentiert. Der Anteil der britischen Variante (B.1.1.7) liegt bei rund 55 Prozent, so ein Sprecher des medizinischen Krisenstabes. Zudem gebe es derzeit „zehn aktive Fälle“ der südafrikanischen Mutation (B.1.351).

Bisher wurden in Wien insgesamt 90.761 Coronavirus-Infektionen und 1667 Todesfälle aufgrund von bzw. an den Folgen von Covid-19 dokumentiert. In den vergangenen 24 Stunden gab es dabei drei Todesfälle zu verzeichnen. Wieder gesund sind 85.154 Personen. In diesen Zahlen enthalten sind auch 62 Nachmeldungen der vergangenen Tage, wie der medizinische Krisenstab der Stadt mitteilte.

47.050 Tests am Mittwoch durchgeführt
Insgesamt wurden in Wien seit Beginn der Pandemie 3,033.592 - am Mittwoch 47.050 - Tests durchgeführt. Zwar stieg die Zahl der täglichen Testungen in der Bundeshauptstadt in den vergangenen Wochen, aber nicht nur daher rührt die steigende Zahl der neuen Fälle: „Es ist so, dass sich die Infektion wieder verstärkt verbreitet“, so der Sprecher des Krisenstabes zur APA.

16 Infektionen in Hietzinger Volksschule
Mittlerweile macht sich dies auch in den Bildungseinrichtungen bemerkbar. Derzeit sind drei Volksschulen und vier Kindergärten aufgrund erhöhten Infektionsgeschehens geschlossen. Neben der Volksschule in Hietzing sind nun auch Schulen in Penzing und Währing betroffen. In der Einrichtung in Hiezing wurden bisher 16 Infektionen - vier beim Lehrpersonal und zwölf bei den Schülern - nachgewiesen. Vorerst sind laut Krisenstab-Sprecher keine weiteren neuen Fälle dazugekommen. Die Schule wurde geschlossen und die Kinder bzw. das Lehrpersonal ins Homeschooling geschickt.

Behördlich geschlossen sind außerdem auch vier Kindergärten, die sich in den Bezirken Simmering, Donaustadt, Leopoldstadt und Margareten befinden. Auch hier gab es laut Krisenstab „ein erhöhtes Infektionsgeschehen“. Neben Kindern, Pädagoginnen und Pädagogen sind teilweise auch Eltern erkrankt.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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