12.02.2021 14:19 |

Keine „Free Britney“

Britney Spears: Vater bleibt vorerst ihr Vormund

Nichts mit „Free Britney“ - ihr Vater behält vorerst die Kontrolle über sie. Im letzten Jahr hatte Britney Spears beantragt, ihren Vater nach 12 Jahren von der Vormundschaft über sie zu entbinden. Laut ihres Anwalts, „weil sie Angst vor ihm hat“. Das Gericht in Los Angeles  lehnte  eine Entscheidung ab und wollte dafür eine Extra-Anhörung. 

Das Gericht in Los Angeles lehnte laut Augenturmeldungen eine Entscheidung ab und wollte dafür eine Extra-Anhörung. Insider hatten deshalb geglaubt, dass es bei der Anhörung am Donnerstag darum gehen würde, Jamie Spears von der Vormundschaft zu entbinden. Doch das geschah (noch) nicht. Richterin Brenda Penny entschied nur über einen Einspruch des Anwalts von Vater Spears. Der wollte bis zu einer endgültigen Entscheidung weiterhin allein die finanziellen Entscheidungen für seine Tochter zu treffen. Stattdessen entschied das Gericht, dass Jamie Spears sich mit der Treuhandgesellschaft „Bessemer Trust“ absprechen muss, wenn es um Britneys Budgetfragen geht.

Britney lehnt Vater als Vormund ab
Die Vormundschaft über Britneys körperliches Wohlergehen hatte Jamie Spears im September 2019 aus Gesundheitsgründen freiwillig abgegeben. An Spears Managerin Jodi Montgomery, die diesen Posten vorläufig bis zum September 2021 ausfüllt. Bis dahin soll eine endgültige Entscheidung fallen, ob die Pop-Prinzessin noch eine Vormundschaft braucht und wer diese übernehmen darf.

Britneys Anwalt Samuel Ingham III machte dem Gericht noch einmal klar, dass Britney ihren Vater weder als alleinigen noch als Co-Vormund haben will: „Sie bevorzugt Jodi Montgomery und den Bessemer Trust über ihren Vater bei der Vormundschaft.“ Richterin Penny setzte die nächste Anhörung auf den 17. März - die nächste Chance auf Britneys Freiheit.

„Free Britney“-Bewegung
Unter dem Hashtag #FreeBritney fordern Fans der Sängerin seit Jahren ihre Freiheit. Die Bewegung „Free Britney“ beschuldigt Jamie Spears, gegen den Willen seiner Tochter deren Vermögenswerte und Karriere weiter zu verwalten. Duch die Veröffentlichung der „New York Times“-Dokumentation „Framing Britney Spears“ hat das Thema um Spears‘ Vormundschaft erst kürzlich vor allem in den sozialen Netzwerken erneut an Aufmerksamkeit gewonnen. Stars wie Miley Cyrus, Sarah Jessica Parker oder Komikerin Bette Midler haben sich mit der Sängerin solidarisiert. 

Sam Asghari, der Lebensgefährte von Spears, sagte dem US-Magazin „People“:  „Ich habe immer nur das Beste für meine bessere Hälfte gewollt und werde sie weiterhin dabei unterstützen, ihren Träumen zu folgen und die Zukunft zu schaffen, die sie sich wünscht und verdient.“ Und weiter: „Ich bin dankbar für all die Liebe und Unterstützung, die sie von ihren Fans auf der ganzen Welt erhält, und ich freue mich auf eine normale, wunderbare gemeinsame Zukunft.“ Spears und Asghari sind seit 2016 ein Paar.

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz
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