11.02.2021 17:55 |

Ausreise-Kontrollen

Chaotische Vorbereitungen an der Grenze zu Tirol

Ab Mitternacht ist es mit der Reisefreizügigkeit innerhalb Österreichs vorbei: Wer Tirol verlassen will, braucht ein negatives Corona-Testergebnis. An der Grenze zu Salzburg laufen die Vorbereitungen chaotisch ab. Selbst die, die kontrollieren, wissen kaum Genaueres. Gewiss ist: Soldaten werden an den vier Landes-Grenzübergängen prüfen. 

Bei Hochfilzen, Waidring, Gerlos und am Pass Thurn werden Kontrollposten eingerichtet. Ab Mitternacht kommt an den Polizisten und Soldaten Richtung Salzburg nur noch vorbei, wer einen negativen Coronatest vorweisen kann, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das bedeutet enorme Einschränkungen für Pendler. Ausgenommen sind Durchzugs- und Güterverkehr, Einsatzkräfte, Kinder unter zehn Jahren sowie die Ausreise zur Abwendung von Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.

Angehalten werden die Lenker auf Tiroler Boden. Christoph Seibner vom Militärkommando Tirol verriet, dass „vier zusätzliche Standorte für Test-Container“ realisiert werden. Dort dürften sich Lenker auch testen lassen, klar war das bei Nachfrage aber nicht.

Und was ist mit Zugreisenden? „Polizei und Bundesheer können am Bahnhof und in den Zügen kontrollieren“, so die ÖBB. Wer in Tirol nicht aussteigt oder nur umsteigt, braucht laut Polizei keinen Test. Der Zwischenstopp soll so kurz wie möglich gehalten werden.

Das Salzburger Militärkommando hilft mit und schickt „200 bis 230 Soldaten“ zum Assistenzeinsatz, erklärt Sprecher Rene Auer. Betroffen sind Soldaten aus St. Johann im Pongau und aus der Salzburger Schwarzenbergkaserne. Auch Miltärpolizisten werden entsandt.

 Salzburg-Krone
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