29.01.2021 11:30 |

Ski alpin

41 Tage Fastenzeit für Riesentorlauf-Spezialisten

Zwischen dem letzten Weltcuprennen in Adelboden und dem WM-Riesentorlauf in Cortina d’Ampezzo liegt für die Spezialisten Roland Leitinger und Stefan Brennsteiner eine halbe Ewigkeit. Aktuell trainiert das Duo in Obdach in der Steiermark. Auch Europacup-Rennen stehen noch am Überbrückungs-Plan bis zum „Tag X“ am 19. Februar.

Die Fastenzeit vor Ostern beträgt 40 Tage. Noch einen Tag länger müssen die Riesentorlauf-Spezialisten vom letzten Weltcup-Bewerb in Adelboden (9. Jänner) bis zum WM-RTL in Cortina d’Ampezzo (19. Februar) warten.

Vize-Weltmeister von 2017 mit ansteigender Form
Für Ski-Rennfahrer mitten im Winter eine außergewöhnliche 41-tägige „Wettkampf-Fastenzeit“. Die die Salzburger Hoffnungen Roland Leitinger (SC St. Martin/Lofer) und Stefan Brennsteiner (USK Niedernsill) derzeit mit ihrer Gruppe in Obdach in der Steiermark überbrücken. „Donnerstag ist es von den Bedingungen gscheit knackig geworden, ganz anders als am Mittwoch“, berichtet Leitinger.

Der Vize-Weltmeister von 2017 ist zuletzt immer besser in Form gekommen, hat in Adelboden mit den Rängen elf und acht seine besten Saison-Resultate eingefahren. Eine Entwicklung, die an 2017 erinnert. Wo er „nur“ einen elften Platz im Vorfeld als Highlight zu Buche stehen hatte, dann WM-Silber hinter Marcel Hirscher abstaubte.

In Cortina 2019 schon gewonnen
„Klar hoffe ich, dass ich meine Leistung Richtung 100 Prozent abrufen kann, dann ist das wieder möglich.“ Zumal er als einer der wenigen Cortina-Erfahrung hat, dort 2019 italienischer Meister wurde.

Mit etwas anderen Vorzeichen ging sein Kumpel Stefan Brennsteiner in die lange Pause. In Adelboden lief es für ihn nicht. Dennoch hat der WM-Neunte von Are heuer schon einen achten Platz in Alta Badia zu Buche stehen. „Das war wichtig für den Kopf“, betont Stefan, der im Training an der Geschmeidigkeit im flachen, mittelsteilen Gelände arbeitet.

Start bei Parallel-Bewerben noch offen
Wie wird die weitere Zeit überbrückt? „Wir planen Einsätze im Europacup oder bei FIS-Rennen“, sagen beide. In Betracht kommen nächste Woche entweder Folgaria (It) oder dann Berchtesgaden.

Noch nicht entschieden ist, ob das Duo vorm WM-RTL im Parallel-Teambewerb oder im Parallel-Einzel zum Zug kommt. „Ich würde beide nehmen“, sagt Leitinger. „Ich rechne nicht mit einem Einsatz, da ich auch in Lech nicht gefahren bin. Aber wenn die Chance besteht, bin ich da“, sagt Brennsteiner. Ansonsten gilt das auf jeden Fall für den Tag X, den WM-RTL am 19. Februar.

Herbert Struber
Herbert Struber
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