21.01.2021 19:48 |

17 Verfügungen

Joe Bidens Bruch mit Trumps Polit-Vermächtnis

Der neue US-Präsident Joe Biden startet durch! Bereits in den allerersten Stunden nach seiner Amtseinführung bricht er, wie zuvor versprochen, radikal mit dem Polit-Vermächtnis seines Vorgängers Donald Trump - sei es in der Klima- oder der Gesundheitspolitik, sowie in Migrations- und Bildungsfragen.

Als Auftakt zu seiner Präsidentschaft nahm Joe Biden mit Maske im umdekorierten Oval Office am Schreibtisch, dem sogenannten Resolute Desk, Platz und unterzeichnete gleich 17 präsidentielle Verfügungen, durch die der radikale Wandel in der US-Politik klar wird. So werden die USA Mitte Februar wieder dem Pariser Klimaschutzabkommen beitreten, außerdem wird der von Trump eingeleitete Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation, der WHO, rückgängig gemacht. Und auch ein umstrittenes Öl-Pipeline-Projekt in den USA wird gestoppt, will Biden doch mehr auf erneuerbare denn auf fossile Energien setzen.

Ende des Baues von Trumps Grenzmauer zu Mexiko
Auch das von Trump verhängte Einreiseverbot für Menschen aus mehreren islamischen Ländern wurde gekippt. Pandemiebedingt ist es zurzeit aber dennoch kaum möglich, in die USA einzureisen - auch für Europäer nicht. Außerdem verhängt Biden eine Maskenpflicht in allen Bundesgebäuden sowie dem nationalen Flug- und Bahnverkehr. Besonders symbolträchtig ist das Ende des Baues an Trumps Grenzmauer zu Mexiko.

Die üblichen Bälle, Partys und Empfänge, die sonst nach der Amtseinführung eines neuen Präsidenten in Washington gefeiert werden, fielen diesmal wegen der Corona-Pandemie aus. Ein Feuerwerk über dem Weißen Haus gab es trotzdem. Und bei einer großen von Starschauspieler Tom Hanks moderierten TV-Show zu Ehren von Präsident Joe Biden und Stellvertreterin Kamala Harris trat auf, was Amerika an Prominenz in Kunst und Kultur zu bieten hat - von Bon Jovi über Bruce Springsteen bis Katy Perry C. H.

Statt der üblichen Partys und Bälle zur Amtseinführung gab es Corona-bedingt nur ein Feuerwerk (Bild oben) über dem Weißen Haus und eine von Tom Hanks moderierte TV-Show, bei der unter anderen Katy Perry, Bon Jovi und Bruce Springsteen auftraten.

Christian Hauenstein, Kronen Zeitung

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