Richtig kuschelig!

So machst du es dir jetzt besonders gemütlich

Wohnkrone News
26.11.2010 10:35
„Gemütlich soll es sein!“ Unter diesem Wohnmotto stand das ganze Jahr 2010. Und jetzt, zu Jahresende in der kalten Zeit, darf noch einmal so richtig aus dem Vollen geschöpft werden. Mit Decken, Kissen, Samt, Plüsch & Co werden die eigenen vier Wände im Nu in entspannende Kuschelinseln verwandelt.

Klirrende Kälte und nebelverhangener grauer Himmel haben auch etwas Gutes: Selten macht das Heimkommen und das Abtauchen in die „warme Stube“ so viel Spaß wie in der kalten Jahreszeit. Besonders leicht gelingt der schnelle Übergang vom stressigen Arbeitsalltag in das wohnungsmäßige „Freizeit-Outfit“ mit Hilfe von winterlich-trendigen Wohnaccessoires.

Mit den richtigen Farben Wärme schaffen
Gemütlichkeitsvoraussetzung Nummer 1: Die Temperatur zuhause als angenehm warm empfinden. Und das ist nicht immer so einfach. Denn nicht nur der Thermostat der Heizung entscheidet darüber, welche Temperatur wir brauchen, um uns rundum wohl zu fühlen.

Ein objektives Temperaturempfinden gibt es nämlich nicht, was auch die Basis für so manchen partnerschaftlichen Streit darstellt. Meist ist es ihm zu heiß – und ihr zu kalt. Zumindest wissenschaftlich gesehen ist diese Diskussion ganz sinnlos, denn beide sind vollkommen im Recht. Das Temperaturempfinden ist subjektiv und hängt gleich von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, wie z.B. Körperstatur, Stoffwechsel, Luftfeuchtigkeit, Gemütszustand etc. ab. Tatsache ist aber, dass Frauen generell aufgrund eines angeregteren Stoffwechsels und eines meist anderen Essverhaltens rascher frieren und mehr Wärme brauchen als Männer.

Aber auch optische Eindrücke bestimmen, was Mann/Frau als angenehm warm wahrnehmen. Hier spielen nicht nur die Innenausstattung von Räumen, sondern vor allem auch die Farbwahl eine Rolle. Warme Farbtöne, wie z.B. erdig-weiche Braun- oder Orangetöne, lassen jeden Raum wärmer erscheinen und beeinflussen so auch das subjektive Temperaturempfinden.

Tricksen kann man daher ganz leicht im Winter, indem man Wandvorhänge, Decken, Kissen und Teppiche in solchen weichen Farbtönen wählt. Ist das Material dann auch noch wirklich „kuschelig“ (Samt, Plüsch, weich-wollig etc.) steht einem Rundum-Wohlfühlen in einer als gemütlich empfundenen Wärme nichts mehr entgegen.

Nicht ohne meine Decke!
Ohne Decken läuft in Sachen winterliche Gemütlichkeit zuhause gar nichts. Decken sind das angesagte Winter-Accessoire, das im Handumdrehen gemütliche Geborgenheit vermittelt.

Und auch dafür gibt es eine wissenschaftliche Erklärung: Schon als Säuglinge lernen wir die Assoziation „Decke ist gleich Geborgenheit“. Die sogenannten „Kuscheldecken“ stellen für Säuglinge ein wichtiges Übergangsobjekt dar, das ihnen hilft, die zeitweise Abwesenheit von Bezugspersonen zu überstehen.

Daher brauchen wir solche Kuscheldecken auch an winterlichen Abenden, vor allem auf der wichtigsten „Gemütlichkeitsinsel“, der Couch, darf sie nicht fehlen. Die Auswahl dabei ist groß, denn von der edlen Kaschmir-Luxusdecke bis hin zu der einfachen Baumwolldecke ist am Deckenmarkt alles vertreten.

Am beliebtesten sind Woll- oder Baumwolldecken. Wolldecken bestehen in der Regel aus reiner Schafswolle; gleichmäßiger, leichter, feiner, weicher (und auch teurer) sind Decken aus sehr hochwertigen Materialen wie etwa Merinowolle, Kamelhaar oder Kaschmir.

Tipp: Wolldecken gibt es gewebt, gestrickt und gefilzt. Einige Angebote sind auch mit Kunstfaserbestandteilen versetzt. Daher sollte beim Kauf auf genaue Materialzusammensetzung geachtet werden. Auch Reinigungsmöglichkeiten (gut waschbar!) hinterfragen.

Spitzenreiter am Deckensektor sind allerdings die Baumwolldecken: In so gut wie jeder Farbe und Größe erhältlich, punkten sie dank ihrer Naturfaser-Eigenschaften mit Atmungsaktivität, Hautfreundlichkeit - und moderaten Preisen. Nachteil: Die Faser ist durch ihre raue Oberfläche besonders anfällig für Schmutz und Staub.

Inbegriff der Decken-Gemütlichkeit und voll angesagt sind dieses Jahr die sogenannten „Wohnmäntel“, Decken, in die man wie in einen Mantel hineinschlüpfen oder die man wie einen Umhang mit Reißverschluss und Druckknöpfen tragen kann.

Kissen in Hülle(n) und Teppiche in Fülle
Kissen, Kissen und nochmals Kissen, wohin das Auge reicht! Zumindest, wenn es nach der Meinung renommierter Inneneinrichter geht, dürfen sie diesen Winter in keinem Wohnzimmer fehlen. Auf der Couch, aber auch als gemütliche Sitzkissen am Boden. Bei den Materialien der Kissenbezüge wird es üppig: Angesagt sind „schwere“ Stoffe wie Samt oder Plüsch und wer gerne bastelt oder näht, kann sich diese Saison voll verwirklichen: Besonders gefragt sind nämlich möglichst individuell und selbst gestaltete Kissenhüllen.

Tipp: Mittlerweile gibt es auch „Flokati-Kissenhüllen“, die sich besonders gut für echt gemütliche Bodensitzkissen eignen. 

„Nackte“ Böden sind im Winter ein „Geht-gar-nicht“ in Sachen Gemütlichkeit. Vor allem weiche, hochflorige Teppiche aus Naturmaterialien sollen viel Stimmung und Wärme schaffen.

Tipp: Mehrere kleinere Teppiche, quadratisch, rund oder oval, miteinander kombinieren. Im Sommer können die kleineren Teppiche leicht zusammengerollt und für den nächsten Winter verstaut werden. Auf Reinigungsmöglichkeiten (waschbar!), Materialien (echte Wolle) und auch Produktionsbedingungen (z.B. Label Step und andere Gütezeichen, die sozial-faire Produktion sicherstellen) achten!

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