Gemeinde-Serie

Feistritz ob Bleiburg: Der Reichtum der Berge

Kärnten
18.01.2021 13:43

Die Petzen gilt als Wächter von Feistritz ob Bleiburg. Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurden Blei und Zink abgebaut. Heute blüht der Tourismus.

Der Bergbau hat in der Petzen rund 1000 Kilometer Stollen hinterlassen. Bereits vor 300 Jahren bauten dort Bergleute Blei und Zink ab. Anfang des 20. Jahrhunderts endete diese Hochblüte. Heute können einige dieser Stollen mit Mountainbikes und sogar Kanus bei geführten Touren erkundet werden.

Auch die denkmalgeschützten Objekte wie der Bleischachtofen in der Schmelz erinnert an den Bergbau auf der Petzen. (Bild: Evelyn HronekKamerawerk)
Auch die denkmalgeschützten Objekte wie der Bleischachtofen in der Schmelz erinnert an den Bergbau auf der Petzen.

Ort lebte von Bergbau
Am Fuße des Berges verläuft auch die alte Römerstraße. Funde in Unterlibitsch, Hof und Pirkdorf, wo heute der Tourismus am See boomt, bezeugen das. Auch der 170 Jahre alte Kalkbrennofen beim Feistritzbach ist ein Zeitzeuge der Geschichte dieser Region. „Einst lebte der ganze Ort vom Bergbau“, weiß Naturfreunde-Obmann Peter Winkl. „Der Bleischachtofen in der Schmelz war damals ein Wirtschaftsmotor. Dort gab es Sägewerke, Mühlen, Schmieden und viele weitere Betriebe.“

Naturfreunde-Obmann Peter Winkl beim Feistritzbach-Kalkbrennofen aus dem Jahr 1850, der von einem Dach geschützt ist. (Bild: Evelyn HronekKamerawerk)
Naturfreunde-Obmann Peter Winkl beim Feistritzbach-Kalkbrennofen aus dem Jahr 1850, der von einem Dach geschützt ist.

Zweisprachige Gemeinde
Auch heute steht die Marktgemeinde durch das Mahle-Werk mit 1700 Mitarbeitern in wirtschaftlicher Blüte. Das Puppentheater „Cikl Cakl“ der zweisprachigen Gemeinde ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Die Pfarrkirche St. Katharina am Kogel gilt heute als Anziehungspunkt für Kunst und Kultur. Internationale Stars der Musikszene spielten schon am Katharinakogel, wo übrigens auch das älteste Gold Kärntens entdeckt worden war.

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