Kapazitäten begrenzt:

Winter-Tourismus wird heuer zur Gratwanderung

Niederösterreich
10.01.2021 09:15
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Werben oder warnen? Corona stellt unseren Winter-Tourismus auf den Kopf - ein Blick auf einsame Pisten und den Hotspot Semmering.

Der Lockdown wird für den Winter-Tourismus zur Zwickmühle: Denn einerseits drängen heuer deutlich mehr Menschen ins Freie, andererseits sind die Kapazitäten durch Schutzmaßnahmen begrenzt. Nicht nur auf Skipisten steigt die Zahl der Rettungseinsätze dadurch an.

„Vor allem viele unerfahrene Wintersportler aus Wien verletzen sich im Schnee“, betont Matthias Cernusca von der heimischen Bergrettung. Hier ist vor allem der Semmering durch seine gute Erreichbarkeit von der Bundeshauptstadt ein Hotspot für die Retter, die hier und auch in Mitterbach den Pistendienst stellen. Damit werden aber auch Kapazitäten für ernstere Einsätze auf den Hängen oder im schweren Gelände gebündelt. Negativer Trend: „Immer öfter verfliegt nach dem ersten Schock auch die Dankbarkeit gegenüber der Bergrettung“, so Cernusca.

Niederösterreich hat viel zu bieten: Das Waldviertel wirbt mit Winterwanderungen, auch das Mostviertel zeigt sich von seiner schönsten Seite. Frei nach dem Motto: Es muss nicht immer der Semmering sein

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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