08.01.2021 17:21 |

Vogelgrippe-Ausbruch

Hunderttausende Enten in Frankreich getötet

Im Südwesten von Frankreich sind wegen eines Vogelgrippe-Ausbruchs Hunderttausende Enten getötet worden. Landwirtschaftsminister Julien Denormandie sprach am Freitag im lokalen Radiosender France Bleu Gascogne von etwa 400.000 Enten, die seit dem 20. Dezember im Département Landes getötet wurden. Hunderttausende weitere Tier würden folgen.

Es sei notwendig, schnell zu handeln. Das Virus (Bild unten) sei hochgradig ansteckend, hieß es. Insgesamt gibt es laut Ministerium in 119 Betrieben im Land Infektionen. Das Departement ist bekannt für die Zucht von Wasservögeln für die Herstellung der in Frankreich beliebten Stopfleber (Foie Gras). Auch in einigen anderen Départements ist es zu Ausbrüchen gekommen.

Virus für den Menschen ungefährlich
Schon ab der kommenden Woche sollen Halter der betroffenen Betriebe Entschädigungszahlungen erhalten, sagte Denormandie. Das in Frankreich nachgewiesene Vogelgrippevirus H5N8 gilt als ungefährlich für den Menschen.

Eine Million Hühner in Japan gekeult
Erst zu Weihnachten mussten auf einer Legehuhn-Farm nach einem Vogelgruppe-Ausbruch mehr als eine Million Hühner sollen Eierfarm gekeult werden. Angestellte der Farm hatten  etwa 220 tote Tiere entdeckt und die örtlichen Behörden alarmiert. In Japan handelt es sich um den 32. Ausbruch der Vogelgrippe in dieser Saison. Bisher ließ die Regierung mehr als 4,6 Millionen Hühner keulen.

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