Dabei ist Zettel skitechnisch in bester Verfassung. Bei Belastung auf Skiern ist das linke Knie neben den Hüftbeschwerden aber nach wie vor nicht schmerzfrei. Das ist ein deutlicher Rückschlag für die 24-Jährige, war doch auch Cheftrainer Herbert Mandl noch in Levi überzeugt davon gewesen, dass Zettel die Nordamerika-Tournee mitmacht. Auf dem steilen und anspruchsvollen Hang in Aspen hatte sie 2005 ihren ersten Weltcup-Podestplatz und 2006 ihren ersten Sieg (jeweils im Riesentorlauf) gefeiert.
Aus einem weiteren Aspen-Start wird jetzt aber nichts. "Jetzt ins Renngeschehen einzusteigen, würde die positive Entwicklung der Therapie zurückwerfen, wenn nicht sogar stoppen", erklärte die Göstlingerin. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt habe sie daher entschieden, dass es noch zu früh für ein volles Training sei. Stattdessen wird die erfolgreiche Unterwasser- und Elektrotherapie fortgesetzt.
"Das Knie hat sich schon um vieles gebessert. Wir arbeiten jetzt darauf hin, nach Aspen wieder beschwerdefrei ins Renngeschehen einsteigen zu können", erklärte Zettel mit etwas Wehmut darüber, dass sie die Amerika-Bewerbe auslassen muss.
Kaum ein Tag ohne Schmerzen
Damen-Cheftrainer Herbert Mandl unterstützt die geplante Vorgehensweise: "Derzeit ist Zettel noch nicht in der Lage, einige Tage hintereinander schmerzfrei zu trainieren. Ohne Training ist natürlich an Rennfahren nicht zu denken. Die getroffene Entscheidung ist mit Sicherheit richtig, um keinen Rückfall zu riskieren. Kathrin muss jetzt intensiv weiterarbeiten, damit sie bei den Europarennen wieder vollkommen auskuriert an den Start gehen kann."
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