Drei Monate bedingt

Überlasteter Postler hortete Pakete in Wohnung

Die Postler gehören in Coronazeiten zu den Helden des Alltags, bringen Millionen Päckchen ins Haus. Aber es gibt auch unter ihnen schwarze Schafe, wie einen 29-jährigen Mühlviertler, der in Linz verurteilt wurde. Er hatte Pakete und Briefe zuhause gehortet.

Elektrogeräte, Ersatzteile, Bekleidung, Hygieneartikel, und Lebensmittel befanden sich in den vielen Paketen, die in der Wohnung des 29-Jährigen in Rohrbach-Berg gefunden wurden. Schaden: 6360 Euro. Darüber hinaus hatte der Angeklagte auch 32 RSa-Briefe, 80 RSb-Briefe, zwei eingeschriebene Postsendungen und 146 „normale“ Schreiben nicht zugestellt. Seine Entschuldigung: Er habe sich „subjektiv überlastet“ gefühlt.

Geständnis und Schadensgutmachung
Beim Prozess in Linz wurde der Geständige zu drei Monaten bedingt verurteilt. Der Schaden ist durch die aufgefundenen Waren teilweise gutgemacht.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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Mittwoch, 22. September 2021
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