Vor CL-Schlager

Marsch von Bayern-Ausfällen unbeeindruckt

Salzburg-Trainer Jesse Marsch will die zahlreichen Ausfälle in der Defensive von Bayern München vor dem Gastspiel beim Champions-League-Titelverteidiger am Mittwoch (21.00 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) nicht überbewerten. „Ich habe gehört, dass viele Spieler vielleicht nicht verfügbar sind. Aber am Ende ist der Kader dieser Mannschaft großartig“, erklärte Marsch am Dienstagabend in seiner Pressekonferenz. „Sie haben so viel Qualität und einen breiten Kader.“

Neben Joshua Kimmich und Niklas Süle fehlen den Bayern auch die Außenspieler Bouna Sarr und Alphonso Davies. Der 20-jährige US-Amerikaner Chris Richards etwa könnte dadurch zu seinem Champions-League-Debüt kommen. „Wir unterschätzen nichts“, betonte Marsch. „Aber wir verstehen, dass wir vielleicht ein paar neue Spieler auf dem Platz sehen. Auch ihre Qualitäten müssen wir verstehen.“ Am Ende zähle ohnehin die eigene Leistung. „Egal, es ist eine Chance für uns. Die ganze Gruppe glaubt an unsere Chance hier.“

Das Hinspiel vor drei Wochen hatten die Salzburger lange Zeit offen gehalten, im Finish schlitterten sie aber in eine 2:6-Abfuhr. „Es war spektakulär, vielleicht zu spektakulär“, meinte Marsch. „Das Spiel darf nicht so offen sein. Wir müssen mit Intensität und Aggressivität spielen - aber auch schlau verstehen, was der richtige Moment ist, um Druck zu machen.“ In einigen Situationen sei sein Team im eigenen Stadion „zu naiv“ gewesen. „Wir müssen kompakter, disziplinierter und bereiter sein in gewissen Situationen.“

Salzburg als Gruppenletzter unter Druck
Um in München reüssieren zu können, bedürfe es laut dem US-Amerikaner einer noch besseren Leistung als im Hinspiel. In der Tabelle von Gruppe A sind die Salzburger nach drei Partien als Gruppenletzter mit einem Zähler bereits unter Druck. „Im Moment brauchen wir Punkte, sicher“, sagte Marsch. „Aber wir müssen Spiel für Spiel spielen.“ Der Fokus liege vorerst nur auf München. Das Abschlusstraining erfolgte am Dienstag noch in Salzburg, danach ging es per Bus in die bayerische Landeshauptstadt.

„Jeder in der Mannschaft glaubt daran, dass wir morgen punkten können oder sogar gewinnen könnten“, versicherte Abwehrspieler Maximilian Wöber. Der ÖFB-Internationale freut sich besonders auf ein weiteres Duell mit Bayerns Goalgetter Robert Lewandowski. „Es ist eine riesige Herausforderung gegen den wahrscheinlich besten Stürmer der Welt“, sagte Wöber über den Polen. „Aber es gibt nichts Schöneres für einen Verteidiger.“

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