Exakt 30 Tage nach dem letzten Spiel und 25 seit dem letzten Training vorm Covid-19-Einschlag kehren die Eisbullen auf die Wettkampf-Bühne zurück. „Nach so einer langen Pause fühlt es sich doch wie ein Neustart der Saison an“, ist eine so lange Herbst-Auszeit auch für Matt McIlvane Neuland. Der Bulls-Trainer streicht hervor: „Du hast Spieler mit zehn Trainings, andere nur mit drei oder vier.“ Das alles unter einen Hut bringen, ist sehr schwierig. Wunderdinge darf man sich von den Bulls nicht erwarten. Die zuletzt wieder gesundeten Kapitän Tom Raffl und Goalie Lamoureux passen noch.
Die neue Nummer 29 greift aber heute, Sonntag, mit den Bulls in Klagenfurt an: Stürmer Jack Skille, der in zehn NHL-Saisonen auf stolze 374 Spiele gekommen ist, wird sein Debüt geben. „Ich freue mich riesig darauf, endlich wieder zu spielen“, brennt der 33-jährige Amerikaner - in der Linie mit Schofield und Peterka - auf seinen ersten Liga-Auftritt. Der erst möglich wurde, weil Skille vor einem Monat seinen Vertrag mit Nürnberg aufgelöst hat. Damals wackelte die DEL-Saison gewaltig. Mittlerweile fix: Die Liga legt am 17. Dezember mit allen 14 Klubs doch los.
Rotjacken mit Spiel fünf
KAC war nach 22-Tage-Auszeit bereits am 9. November durchgestartet. Freitag spulten die Rotjacken in Dornbirn ihre vierte Partie ab und gingen mit 1:3 (zuvor 7:2 Punkte) erstmals leer aus. Der Klassiker steigt bereits zum 140. Mal, die Bulls gewannen das einzige Saisonduell 4:2.








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