Angriff im Park

Opfer zeigte Messerstich erst nach zwei Monaten an

Das wird eine schwierige Ermittlung: Denn das Opfer eines Messerangriffs im Linzer Volksgarten kam erst nach zwei Monaten zur Polizei. Der 20-Jährige hatte zuerst die Wunde „im Pfusch“ versorgen lassen. Jetzt hoffen die Ermittler auf Hinweise.

Ein 20-Jähriger aus Linz erstattete am 19. November 2020 bei der Linzer Polizei Anzeige, da er vor zwei Monaten mit einem Messer attackiert worden sei. Der Linzer gab an, am 11. September 2020 gegen 17 Uhr von einem circa 20-Jährigen, vermutlich türkischen Mann, mit einem Messer attackiert und verletzt worden zu sein. Zwischen den beiden bestand eine flüchtige Bekanntschaft. Grund für die Auseinandersetzung war eine vorangegangene verbale Auseinandersetzung.

„Hausverbot“ im Park war Auslöser
Dabei nötigte der Täter den 20-Jährigen, einen Linzer Innenstadtpark nicht mehr aufsuchen zu dürfen, da er ihn sonst umbringen werde. Das spätere Opfer nahm die Nötigung nicht ernst und beschimpfte den Täter. Der Streit eskalierte, der Täter zückte ein mitgeführtes Messer aus seinem Hosenbund und fügte dem Linzer eine Stichverletzung im Bereich des hinteren Brustkorbs zu.

Von Freund erstversorgt
Das Opfer ließ sich die Stichwunde vorerst von Bekannten erstversorgen. Einen Tag später, am 12. September 2020 begab er sich ins Krankenhaus, um sich medizinisch versorgen zu lassen. Die genaue Identität des Täters ist ihm nicht bekannt. Weitere Ermittlungen werden getätigt. Zeugen werden gebeten, Hinweise an die Polizei Bürgerstraße in Linz unter der Telefonnummer 059133-4592 mitzuteilen.

 OÖ-Krone
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Dienstag, 22. Juni 2021
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