16.11.2020 12:53 |

Vor Ort reanimiert

Einbrecher stürzt auf Flucht von Hausdach in Tiefe

Beim Versuch, nach einem missglückten Einbruch vor der Wiener Polizei zu flüchten, ist ein Tatverdächtiger am Sonntagabend von einem Hausdach in die Tiefe gestürzt. Der bislang nicht identifizierte Mann erlitt dabei derart schwere Verletzungen, dass er vor Ort reanimiert werden musste. Sein mutmaßlicher Komplize konnte festgenommen werden.

Das Duo hatte gegen 22.20 Uhr in der Nähe der U-Bahn-Station Kettenbrückengasse im Bezirk Margareten offenbar versucht, über ein Dach im Innenhof eines Mehrparteienhauses in eine Wohnung einzubrechen. Die Männer blieben dabei jedoch nicht unbemerkt - Zeugen schlugen Alarm und verständigten die Polizei. Während ein 29-jähriger Verdächtiger aus Bulgarien „sofort beim Eintreffen durch die Beamten festgenommen werden konnte“, so Polizeisprecher Marco Jammer am Montag, habe der zweite bislang unbekannte Täter mittleren Alters die Flucht ergriffen.

Keine Lebenszeichen mehr
„Der zweite Tatverdächtige stürzte beim Fluchtversuch mehrere Meter von einem Hausdach und verletzte sich schwer“, berichtete Jammer. Der Mann, der von seinem Sturz unter anderem Kopfverletzungen davontrug, habe keine Lebenszeichen mehr aufgewiesen. Polizisten der Sondereinheit WEGA und der Bereitschaftseinheit reanimierten ihn, ehe er von der Berufsrettung Wien übernommen, stabilisiert und in ein Spital gebracht wurde. Der bis dato Unbekannte hatte entsprechendes Werkzeug - einen präparierten Schraubenzieher und Metallbügel - bei sich.

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