Politiker in OÖ:

Das Ganze schmerzt - aber es geht nicht anders

Die Reaktionen über den harten Lockdown - in Oberösterreich sind jetzt selbst auferlegte strengere Maßnahmen durch diesen überholt - fallen im Linzer Landhaus verschieden aus. Stelzer stellt sich hinter Kurz, Gerstorfer legt sich mit Wien an, Kaineder will keine Schuldigen suchen und Haimbuchner ärgert sich über Schulschließungen.

„Die Maßnahmen sind für alle in diesem Land eine bittere Medizin, aber einfach notwendig“, sagt LH Thomas Stelzer nach der Regierungs-Pressekonferenz zum Lockdown. “Für uns in Oberösterreich ist wichtig, dass bei den Überbrückungshilfen niemand durch die Finger schaut oder vergessen wird."

Grüner ohne Schuldzuweisung
Für Grünen-Chef Stefan Kaineder ist die Lage in den Spitälern entscheidend, von Schuldzuweisungen sieht er ab: “Oberstes Ziel muss jetzt sein, zu verhindern, dass Ärztinnen und Ärzte vor die Entscheidung gestellt werden, wer am Leben bleiben darf oder nicht. Dass es dazu harte und einschneidende Maßnahmen braucht, muss uns allen klar sein.„

Rote schimpft auf Regierung
SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer dagegen nimmt die Bundesregierung in die Pflicht: “Diese hat die Sommermonate zu wenig genützt, um sich auf die zweite Welle vorzubereiten. Jetzt büßen Wirtschaft, Kinder und Familien. Das Contact Tracing ist zu gering besetzt und das EDV-Meldesystem ist dem Ansturm nicht gewachsen, um nur einige Beispiele zu nennen. Mit einer besseren Vorbereitung wären derartig harte Maßnahmen vermutlich zu verhindern gewesen.„

Blauer fürchtet um Kinder
FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner ist vor allem wegen der Auswirkungen auf die Bildung in Sorge: “Die Bundesregierung hat es verabsäumt im Gesundheitssystem vorzusorgen und etwa Intensivbetten und Personal aufzustocken, statt dessen raubt sie einer ganzen Generation die Zukunftsperspektiven. „Denn: “Homeschooling kann Schulunterricht nicht ersetzen", ist er überzeugt.

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Samstag, 31. Juli 2021
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