13.11.2020 11:40 |

Fußball

Pentz: „Dortmund-Test war der Knackpunkt“

Bei der Wiener Austria hat sich Patrick Pentz mittlerweile zur Nummer eins im Tor gemausert. Warum der 23-jährige Salzburger einst in die Fußstapfen seines Vaters trat, wie ihm eine Ernährungsumstellung half und an welchen Vorbildern er sich orientiert.

Für die Wiener Austria ist der Bundesliga-Start mit Zwischenrang sechs nicht so gelaufen, wie erhofft. Aber für einen Salzburger lief es dennoch gut: Goalie Patrick Pentz hat den Nummer-1-Status im Tor verteidigt, alle Ligaspiele und die zwei Cup-Partien durchgespielt.

In der Länderspielpause wird unter Coach Peter Stöger zweimal täglich trainiert. „Am Ende der Saison wollen wir international dabei sein“, sagt Patrick, der beim SV Bürmoos begann, mit 16 vom Bullen-Nachwuchs in die Hauptstadt wechselte. Mittlerweile hat der 23-Jährige schon 75 Profipartien für Violett in den Beinen.

„Der Papa hat mich nicht gedrängt“
Vater Werner Pentz war für den Werdegang des Juniors prägend. Der war einst ebenso Goalie, ist im ÖFB-Nachwuchs Tormanntrainer. „Der Papa hat mich nicht gedrängt, ich wollte schon selbst Tormann werden. Auch, weil ich mir auf der Position mehr Chancen ausgerechnet habe“, klärt Patrick auf. Mittlerweile arbeitet er täglich hart, um noch besser zu werden. „Wenn ich ein paar Tage frei habe, kann es schon sein, dass ich mit meinem Vater daheim auf dem Platz in Elixhausen ein paar Einheiten einschiebe“, so der Ex-U21-Teamkicker.

Kein Zucker mehr und Kokosmilch
Der im Schnitt alle zwei Wochen in der Heimat ist. „Zumal meine Freundin Verena auch Salzburgerin ist.“ Mit ihr gemeinsam hat er einen radikalen Schnitt gemacht, was die Ernährung betrifft. „Wir hatten im Sommer einen Test gegen Dortmund, das war der Knackpunkt“, erinnert sich Patrick. „Ich habe gesehen, auf welchem Level die sich bewegen, habe die Ernährung komplett umgestellt.“ Zucker und Süßgetränke sind nun gestrichen, Milch wird durch Kokosmilch ersetzt, bewusst gekocht.

Traum vom Ausland bleibt im Hinterkopf
„Man hat als Profi 15 bis 20 Jahre, da muss man alles rausholen“, betont Patrick. Der Traum vom Ausland (Deutschland oder Spanien) bleibt im Hinterkopf. „In England hast du unter 1,90 Meter keine Chance“, so der 1,83 Meter große Goalie.

Aber auch mit ähnlicher Körpergröße gibt’s Ausnahmekönner im Tor. An denen orientiert sich auch Pentz: „Marc Andre ter-Stegen und Yann Sommer sind meine absoluten Vorbilder.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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