Stellungnahme vom Land

Vernichtende Kritik an geplantem Skigebiet

Lange musste man auf die Stellungnahmen vom Land in Bezug auf die geplante Skigebietserweiterung in Vorderstoder warten, jetzt sind sie da. Die Experten gehen mit den Projektbetreibern äußerst hart ins Gericht, zeigen zahlreiche Lücken vor allem bei den Punkten Naturschutz, Verkehr und Wasser auf...

„Aus den nachfolgend zusammengefassten Gründen kann die gegenständliche Widmungsänderung derzeit in der vorliegenden Form nicht vertreten werden“, ist in der Stellungnahme des Landes hinsichtlich der Skigebietserweiterung in Vorderstoder zu lesen. „Aus fachlicher Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes bestehen schwerwiegende Bedenken zum vorliegenden Projekt“, so die Experten.

Sorgfältige Aufarbeitung
„Das Projekt wird fortgesetzt. Auf die Werber wartet jetzt aber viel Arbeit. Es geht darum, die Eckpunkte sorgfältig aufzuarbeiten und ein umfassendes Bild der Lage zu skizzieren“, reagiert Gerhard Lindbichler (VP), Bürgermeister von Vorderstoder, auf die schwere Kritik.

Keine landschafts- oder natursensible Planung
Bei den genannten Eckpunkten handelt es sich um den Naturschutz, den Verkehr und das Wasser. „Darüber hinaus sind im Projekt keinerlei Bemühungen in Richtung einer landschafts- oder natursensiblen Planung erkennbar“, bewerten die Experten vom Land.

Kein Sommerbetrieb
„Alles Punkte, die wir schon länger ansprechen. Die Stellungnahme war sogar kritischer als unsere Anmerkungen“, sieht sich Christine Zauner von der Bürgerinitiative „Lebenswertes Vorderstoder“ in ihrem Bestreben bestätigt. Auch auf die widersprüchlichen Aussagen hinsichtlich des Sommerbetriebes wurde hingewiesen. Laut der Bürgerinitiative wurde in Absprache mit den Grundbesitzern ein Sommerbetrieb ausgeschlossen.

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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Montag, 30. November 2020
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