Ware nie bekommen

Mühlviertler fiel bei Auktion auf Betrug herein

Man kann es nicht oft genug sagen: Nicht jedes Angebot im Internet ist tatsächlich ein Schnäppchen! Das musste jetzt auch ein Mühlviertler (33) erfahren: Er hatte im Internet ein Zielfernrohr ersteigert, das Geld überwiesen, aber seine Ware nie bekommen. Die Betrügerin, eine 20-jährige Deutsche, wurde aber nun ausgeforscht.

Die deutsche Staatsbürgerin hatte am 4. Oktober das Zielfernrohr bei einer Auktion im Internet angeboten. Ausrufungspreis: ein Euro. Der 33-jährige Käufer aus Rohrbach steigerte mit und bekam schließlich für 1206,49 Euro inklusive Versandkosten den Zuschlag. Zielfernrohre werden im Handel um über 2000 Euro und mehr angeboten.

Vermeintliches Schnäppchen als Betrug entpuppt
Der Mühlviertler dachte sich wohl, er habe mit seinem Internetkauf ein Schnäppchen gemacht. Zwei Tage später überwies er das Geld nachweislich auf das von der Verkäuferin angegebene Bankkonto in Deutschland. Doch eine Lieferung blieb aus. Und noch schlimmer: Die Daten der Auktion bzw. der Deutschen wurden kurz nach seiner Einzahlung gelöscht.

Täterin gefasst
Eine Kontaktaufnahme und Nachfrage, wo denn das erstandene Zielfernrohr bleibt, war nicht mehr möglich. Das Geld war weg. Der Käufer erstattete Anzeige - die nun Erfolg hatte. Nach umfangreichen Erhebungen der Polizei konnte die Frau tatsächlich ausgeforscht werden. Sie wurde bei der Staatsanwaltschaft Linz wegen Betruges angezeigt.

 OÖ-Krone
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Montag, 14. Juni 2021
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