19.10.2010 17:47 |

Wegen EU-Zusage

Österreich leiht Währungsfonds 2,18 Milliarden Euro

Der Internationale Währungsfonds (IWF) borgt sich Geld von Österreich: Der IWF und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) haben ein Abkommen unterzeichnet, um den Währungsfonds mit einem Kredit von bis zu 2,18 Milliarden Euro auszustatten. Dies teilte der IWF am Dienstag mit.

Das Übereinkommen ist Teil einer Zusage der Europäischen Union von März 2009, die Kreditmittel des Fonds um bis zu 75 Milliarden Euro aufzustocken. Der IWF kann damit im vereinbarten Rahmen der Sonderziehungsrechte den Milliardenbetrag in Anspruch nehmen.

Für das Programm "New Arrangements to Borrow" hat die EU dem IWF seither weiters rund 50 Milliarden Euro an Krediten zugesichert. Die Aufstockung der IWF-Mittel wurde im April 2009 von den G-20 Mitgliedsländern und dem IWF Finanz-Komitee gefordert, um besser auf die Wirtschaftskrise reagieren zu können.

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