Der Erwerb des Klubs könnte Teil einer ausgedehnten Marketing-Strategie Red Bulls zur Konsolidierung seiner Präsenz in Italien werden, berichtete "La Stampa". Der FC Torino wird von seinen Fans "Toro" (Stier) genannt. Die Affinität zur Marke Red Bull sei evident, berichtete das Blatt. Derzeit generiert Red Bull lediglich drei Prozent seines Umsatzes in Italien.
Silva Nunes hatte in den vergangenen Wochen in Turin Personen getroffen, die eng mit dem Zweitligisten verbunden sind. Nunes besuchte auch die städtischen Stadien in Turin und informierte sich bei dem für Sportfragen zuständigen Ausschussratsmitglied der Gemeinde Turin, Giuseppe Sbriglio, über mögliche Investitionen.
Verein soll 30 Millionen Euro kosten
Kontakte zum Präsidenten von Torino, dem Verleger Urbano Cairo, seien bisher allerdings noch nicht aufgenommen worden. Cairo hatte in den vergangenen Monaten wiederholt seine Bereitschaft signalisiert, den Verein zu verkaufen. Schulden und schwierige Beziehungen zu den Fans hatten Cairo entmutigt, einen Käufer hat er jedoch bisher noch nicht gefunden. 30 Millionen Euro kostet der Zweitligist nach Angaben italienischer Medien.
Fans hoffen auf den finanzstarken Investor aus Österreich, der dem Verein neuen Schwung geben könne. Nach zehn Runden liegen die Turiner mit 13 Punkten nur auf Platz elf der Serie B, woran Säumel allerdings keine Schuld hat. Der Steirer sitzt seit der Rückkehr zu "Toro" im vergangenen Sommer nach dem Ende des Leih-Engagements bei Brescia derzeit nur auf der Tribüne.








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