18.10.2020 00:00 |

Integrale Planung

BIM als Inbegriff für Innovation in der Baubranche

Studie bestätigt Vorteile der integralen Planung

Die integrale Planungsmethode Building Information Modeling - kurz BIM - gilt in der Baubranche als Inbegriff für Innovation. Wie sie erfolgreich eingesetzt werden kann, zeigt eine Forschungsstudie am Beispiel der Kindergartenerrichtung in Schwoich.

BIM treibt die Digitalisierung in der Baubranche voran. Im Wesentlichen geht es darum, die Wertschöpfungskette durch den Einsatz von vernetzten Informationstechnologien zu optimieren. Das Bauwerksmodell dient als Datenbasis für die integrale Zusammenarbeit. Es handelt sich somit nicht - wie oftmals vermutet - um eine Software, sondern um eine kooperative Arbeitsmethodik. Während große Unternehmen bereits aktiv damit arbeiten, stehen KMU dem Umstieg zu BIM teils noch kritisch gegenüber. Deshalb wurde eine Studie von der WK Österreich Bundesinnung Bau in Auftrag gegeben und vom Arbeitsbereich „i3b“ der Universität Innsbruck durchgeführt. Untersucht wurde der Einsatz von BIM bei der Errichtung eines Kindergartens in Schwoich.

Die Studie bestätigt, dass BIM über den ganzen Projektverlauf hinweg, von der Bestellung durch den Bauherrn, der Planung und Ausschreibung bis hin zur Bauausführung funktioniert hat. „Mit BIM und den richtigen Partnern gelingt es, die Planung so treffsicher zu gestalten, ohne dass Termin- oder Kostenüberschreitungen entstehen. Wir sind heute noch überrascht, wie reibungslos dieses Projekt gelaufen ist“, berichtet der Schwoicher Alt-Bürgermeister Josef Dillersberger. Die dokumentierten Ergebnisse sollen insbesondere KMU einen praxisnahen Zugang ermöglichen. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website www.forschung-bau.at

Die Studie zeigt, dass sich BIM nicht nur positiv auf den gemeinsamen Projekterfolg auswirkt, sondern auch auf die Ziele aller mitwirkenden Unternehmen.

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