14.10.2020 07:50 |

Kasse aufbessern

eSport - mit Gaming Geld verdienen

Der elektronische Sport mausert sich zur Massenbewegung! Progamer verdienen inzwischen gutes Geld an der Konsole. 

Die Fangemeinde von Wettkämpfen, welche auf Videospielen basieren, wächst rasant. Dies ist nicht verwunderlich. Die Technik der Spiele wird immer realistischer. Volle Hallen und Stadien sind nicht jedermanns Sache und in pandemischen Zeiten bleiben diese von Natur aus leer. So greifen viele zur Konsole und lassen sich von der virtuellen Realität verzaubern. Beim eSport sitzt man zwar zu Hause vor dem Computer, aber der eSportler ist Teil des Geschehens auf dem Feld. Die Oberflächen sind der Realität abgeschaut und die Wettkämpfe finden in großen Stadien und ausverkauften Hallen statt.

Die simulierte Publikumspräsenz ist von der realen Welt nicht zu unterscheiden, besonders bei hochklassigem audiophilem Zubehör. Das Umfeld ist realistisch und es braucht nur wenig Fantasie, um sich von den Kommentatoren, Analysen, Interviews und Pressekonferenzen in den Bann schlagen zu lassen. Beim eSport treten - je nach Sportart - Einzelspieler oder Teams gegeneinander an und versuchen, in realistischem Wettkampf die sportliche Oberhand zu gewinnen. In vielen Ländern sind schon eigene Ligen entstanden. Nationale Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften sowie olympische Wettbewerbe werden nachempfunden.

Zudem nehmen viele nationale Sportverbände die Progamer, so werden die Professionals an der Konsole genannt, unter ihre Fittiche. Um die gewachsene Bedeutung der Bewegung zu verdeutlichen, sei das renommierte Kicker-Sportmagazin genannt, welches seit einigen Jahren von nationalen und internationalen Wettkämpfen berichtet. Inzwischen kann mit eSport Games gutes Geld verdient werden. Dies gilt zwar im Moment vor allem für die Spitzenkönner, aber die Bewegung wächst auch in der Breite. Wenn Sie nicht zu den Progamern gehören, können auch Sie auf diesem Portal mit Spielen die Haushaltskasse aufbessern.

Niveau der Spitzenspieler grenzt an Leistungssport
Wie beim klassischen Sport geht es beim eSport um Punkte, Körbe, Tore und Zeiten. Bei jedem Spiel sind die offiziellen Vorgaben der jeweiligen Sportart oder Disziplin zu beachten. In der Regel bedarf es für einen guten Gamer eine Mischung aus strategischem Verständnis und schnellem Reaktionsvermögen. Um bei Spielen wie FIFA 21 nicht auf dem Abstiegsplatz zu landen oder nach unten weitergereicht zu werden, sind weiterhin Fähigkeiten wie eine exzellente Kommunikation und ein Verständnis für präzise Bewegungsabläufe notwendig. Profis beherrschen diese Fähigkeiten in Perfektion.

Für den interessierten Zuschauer ist das ebenso faszinierend zu beobachten wie für den Fußballfan ein Spiel auf Messers Schneide in der Verlängerung. So ist es nicht verwunderlich, dass auch im eSport die Akteure eher jüngeren Jahrgangs sind. Etwa drei Viertel der Menschen, die eSport betreiben, sind zwischen 16 und 34 Jahre alt. Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass die jüngeren Generationen in eine computeraffine Welt hineingeboren wurden. Allerdings sind die körperlichen Anforderungen für den Profi nicht zu verachten. Sessions von mehreren Stunden und Tagen zehren an der Kraft. Wer es ganz nach oben schaffen will, dem sei ein begleitender Ausgleichssport dringend ans Herz gelegt. Zu bedauern an der jetzigen Situation ist die geringe Präsenz weiblicher Akteure. Im eSport spielen körperliche Kräfte eigentlich keine Rolle und Frauen sind für viele Games geradezu prädestiniert.

eSport wird zum Massenphänomen
Befürworter des organisierten und kompetitiven elektronischen Sports sehen in der Bewegung ein Massenphänomen, welche Jugendkultur und Wettkampf optimal verbindet, zumal in Zeiten von Corona. So sieht auch das Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation einen zukunftsträchtigen Sport, der verkrustete Strukturen aufbrechen kann und für neue Ansätze sorgt. Manche sehen im eSport keine Modeerscheinung, sondern den Sport der nächsten Generationen.

Wer nun also seine Kasse aufbessern möchte, der sollte erst einmal seine Nische, sein Spiel, finden. Übung macht den Meister und wer sein Können perfektionieren will, der sollte täglich trainieren. Zudem ist das technische Equipment ebenso von entscheidender Bedeutung wie eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung. Für Fortgeschrittene oder solche, die daran denken, ihre berufliche Laufbahn dem eSport zu widmen, bieten sich Pro-Teams an. Mit diesen hat der Progamer dann Zugang zu den lukrativen Wettkämpfen und bei den ganz Guten stehen die Sponsoren dann Schlange.

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