Der Präsident des serbischen Verbandes FSS, Tomislav Karadzic, räumte dem Anliegen allerdings wenig Chancen ein: "Antic kann uns verklagen, wenn er das will. Wir sind überzeugt, dass wir im Recht sind und er keine Chance hat, vor Gericht zu gewinnen", sagte Karadzic. Selbst wenn er sich die Abfindung erstreiten könne, "wäre das ein geringer Preis, um das Kapitel Antic endlich zu schließen", so Karadzic, der Antic riet, sich einen neuen Job zu suchen, falls er dazu in der Lage sei.
Verhältnis seit längerem gestört
Das Verhältnis zwischen dem Verbandsboss und seinem ehemaligen leitenden Angestellten ist schon seit längerem gestört. Der Antic-Vertrag war nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Südafrika nach einer drastischen Gehaltskürzung zunächst verlängert worden. Nach dem 1:1 der Serben im EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien wurde der frühere Coach der spanischen Spitzenklubs Real Madrid, FC Barcelona und Atletico Madrid schließlich doch entlassen und durch Vladimir Petrovic ersetzt.
Ursache der Missstimmungen war ein "Fehlverhalten" von Antic, der nach der WM-Niederlage gegen Australien den Schiedsrichter kritisiert hatte und dafür für vier Spiele gesperrt worden war.








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