29.09.2020 09:48 |

Langzeitarbeitslose

Düstere Wifo-Prognose: Große Probleme kommen erst

Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo, Christoph Badelt, rechnet damit, dass die Coronavirus-Krise drastische Folgen für den heimischen Arbeitsmarkt hat. Vor allem, wenn die Zahl der Langzeitarbeitslosen schnell ansteigt. Er hoffe zunächst dennoch, dass Österreich nicht auf eine halbe Million Arbeitslose komme - „aber sicher ist es natürlich nicht“.

Dass die staatlichen Corona-Hilfen auch zu einer Verschleppung von Insolvenzen geführt haben, sei „durchaus denkbar“, erklärte Badelt am Dienstag im Ö1-„Morgenjournal“. Aber das sei der Preis, den man für eine rasche Intervention gezahlt habe, sagte der Wifo-Chef.

Gefahr von mehr Langzeitarbeitslosen
Für den Jobmarkt bestehe die große Gefahr darin, „dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen rasch wächst und wenn Menschen einmal aus dem Arbeitsmarkt draußen sind, dann hat das Folgen, die man gar nicht mehr so leicht eindämmen kann“, so der Ökonom. 

Vergangene Woche waren 403.398 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet, um rund 75.000 mehr als noch vor einem Jahr.

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