21.09.2020 09:00 |

Kritik an Direktorin

Leser zu Schulsystem: „Löchrig wie Schweizer Käse“

Eine Direktorin im Tiroler Oberland steht derzeit massiv in Kritik. Ihr wird psychische Gewalt an Schülern vorgeworfen, welche die Betroffenen auch physisch enorm belastet. Schüler sollen von ihr beleidigt und schikaniert werden, die Eltern sprechen von massivem psychischen Druck. Diese besorgniserregenden Anschuldigungen haben auch unsere Leser zu kontroversen Diskussionen motiviert.

Dass das vermeintliche Verhalten der Direktorin auf heftige Kritik stößt, ist nicht verwunderlich. Viele „Krone“-Leser bitten sogar um sofortige Entlassung. „Mag sein, dass das vor hundert Jahren so war. Diese Frau hat nichts dazugelernt und sollte keinen Platz als Schuldirektorin haben“, schreibt Solido. Leser BesteMeinung sieht die Situation sehr ähnlich: „Unverzüglich fristlos entlassen! Solche Lehrer und Direktoren sind absolut ungeeignet, einen Unterricht zu führen. Wäre mein Kind betroffen, würde ich Strafanzeige stellen!“

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Solido
Mag sein, dass das vor hundert Jahren so war. Diese Frau hat nichts dazugelernt und sollte keinen Platz als Schuldirektorin haben.
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BesteMeinung
Unverzüglich fristlos entlassen!

Solche Lehrer und Direktoren sind absolut ungeeignet einen Unterricht zu führen.
Wäre mein Kind betroffen, würde ich Strafanzeige stellen!
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Einige Leser veranlassten die Vorkommnisse auch, allgemeine Kritik am Bildungssystem zu üben. „Das Schulrecht ist löchrig wie ein Schweizer Käse und keinen interessiert es. Wichtig ist lediglich, dass man die Gesetze für die Lehrer so regelt, dass sie sich weiterhin in der Wohlfühloase befinden können“, kritisiert Pandora die Pragmatisierung der Pädagogin. Leser LastTry weist in seinem Kommentar auf die Hürden hin, mit welchen Lehrkräfte heutzutage zu kämpfen haben. Diese haben „einen der schwersten Berufe in der heutigen Zeit“, schreibt er. „Vielleicht sollte man Ihnen vor einer derart öffentlichen Bloßstellung erst mal Hilfe in Form von Schulungen oder Versetzungen anbieten. Wir brauchen PädagogInnen, sie bilden die Zukunft unseres Landes aus.“

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Pandora
Es gibt nicht mal eine gesetzliche Grundlage die unsere Kinder vor solchen Pädagoginnen schützt . Das Schulrecht - ist löchrig wie ein Schweizer Käse und keinen interessiert es . Wichtig ist lediglich - dass man die Gesetze für die Lehrer so regelt - dass sie sich weiterhin in der Wohlfühloase befinden können !
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LastTry
Pädagogen/Innen haben einen der schwersten Berufe in der heutigen Zeit. Es ist leicht, Ihnen Fehler vorzuwerfen. Vielleicht sollte man Ihnen aber vor einer derart öffentlichen Bloßstellung erstmal Hilfe, in Form von Schulungen oder Versetzungen anbieten. Wir brauchen Pädagogen/Innen, sie bilden die Zukunft unseres Landes aus. Wenn man die Zustände in unseren Schulen mit denen in den 70ern (meiner Schulzeit) vergleicht, dann mag ich kaum glauben, dass sich die Beschreibungen auf österreichische Schulen bezieht. Entweder ist unsere pädagogische Ausbildung in die Unbrauchbarkeit abgerutscht oder unsere Lehrer sind schlicht mit der Situation überfordert. Beides sind lösbare Probleme und längst reparaturbedürftig! Der Respekt, den man heutigen Lehrern entgegenbringt, würde mich als Lehrer ebenfalls nicht zu Höchstleistungen motivieren!
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Dass innerhalb der „Krone“-Community großes Vertrauen herrscht, zeigt sich darin, dass sich viele Leser bereit gefühlt haben, persönliche Erfahrungen aus ihrer eigenen Schulzeit oder der Schulzeit ihrer Kinder mit uns zu teilen. So berichtet Shadon, sie hätte ihre Tochter nach ihren persönlichen Erfahrungen in eine Privatschule versetzt. Auch Regentropfen erzählt uns von ihren negativen Erfahrungen: „Pragmatisiert darf nicht heißen, dass jemand derartig mit Kindern umgehen darf und ihnen damit das restliche Schulleben vermiest. Mein Sohn hatte eine solche Lehrerin in der Volksschule und hat noch 20 Jahre später darunter gelitten.“ Felide1 kann auf ihre Schulzeit positiv zurückblicken: „Wenn sich jemand mit dem Erlernen schwertat, so durfte er/sie sich nach der Schule oder in den Pausen an die Lehrerin wenden und es wurde noch einmal erklärt. Waren Kinder darunter, die nur gestört haben, so wurden sie in die Ecke gestellt und mussten nach Verständigung der Eltern am Nachmittag oder nach der Schule den Stoff nachholen.“

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Shadon
Nach meinen persönlichen Erfahrungen durch meine Tochter mit den Lehrern, ist meine Tochter nun in einer Privatschule gelandet und hier will ich für das bezahlte monatliche Geld Leistung von den Lehrer sehen.
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Regentropfen
Pragmatisiert darf nicht heißen, dass jemand derartig mit Kinder umgehen darf und ihnen damit das restliche (Schul)leben vermiest. Mein Sohn hatte eine solche Lehrerin in der Volksschule und hat noch 20 Jahre später darunter gelitten.
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Felide1
es ist zwar schon lange her aber ich erinnere mich noch wie sich unsere Lehrerin verhalten hat : wenn jemand sich mit dem erlernen schwer tat so dürfte er/sie nach der Schule oder in den Pausen sich an die Lehrerin wenden und da wurde es noch einmal erklärt. Waren Kinder darunter die nur gestört haben, so wurden sie in die Ecke gestellt und mussten nach Verständigung der Eltern am Nachmittag oder nach der Schule den Stoff nachholen.Zur Entschuldigung der Lehrer möchte ich noch sagen, dass nicht so viele Kinder nicht erzogen waren wie heute. aber ein Kind nur weil es sich schwer tut und nicht gleich verstanden hat zu mobben ist nicht richtig und diese Lehrerin hat ihren Beruf verfehlt.
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Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Schulzeit mit Lehrkräften gemacht? Und finden Sie die Kritik am Bildungssystem angemessen? Welche Reformen würden Sie sich wünschen? Teilen Sie Ihre Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

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