16.09.2020 16:54 |

Diack verurteilt

Ließ Russen-Doping zu! Ex-LA-Boss hinter Gittern

Er galt als der „Sepp Blatter der Leichtathletik“. Der ehemalige Leichtathletik-Spitzenfunktionär Lamine Diack ist in einem Korruptionsprozess zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in Paris verhängte am Mittwoch vier Jahre Haft - zwei davon auf Bewährung, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Der 87-jährige Senegalese Diack war wegen Betrugs, Korruption, Veruntreuung und Geldwäsche angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte für Diack im Juni eine Gefängnisstrafe von vier Jahren und eine maximale Geldstrafe von 500.000 Euro gefordert.

Mehrere Millionen Euro erpresst
In seiner Amtszeit als Leichtathletik-Weltverbandspräsident soll Diack laut Staatsanwaltschaft direkt oder indirekt mehrere Millionen Euro vorwiegend von russischen Athleten für die Vertuschung von positiven Doping-Tests erpresst haben. Mehrere Athleten konnten dadurch an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen und Gold gewinnen

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