23.09.2020 09:38 |

Starbesetztes Kino

Einmal Reichtum und zurück: „David Copperfield“

Er hat zuletzt den Tod Stalins als bitterböse Satire-Lachnummer auf die große Leinwand gebracht, jetzt verzaubert der britische Filmemacher Armando Iannucci im Kino mit seiner Charles-Dickens-Verfilmung „David Copperfield“ (ab 25.9. im Kino). Das hochkarätige Ensemble kann sich auch diesmal wieder sehen lassen: In der Hauptrolle ist Dev Patel (oscar-nominiert für „Lion - der lange Weg nach Hause“) zu sehen, Dr. House-Darsteller Hugh Laurie gibt den leicht verwirrten Mr. Dick und Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton schlüpft in die Rolle der schrulligen Tante Betsey.

David Copperfield (Dev Patel) verbringt mit seiner verwitweten Mutter Clara (Morfydd Clark) eine glückliche Kindheit im viktorianischen England. Als er jedoch eines Tages von einem Besuch bei der Verwandtschaft der von ihm sehr geliebten Haushälterin Peggotty (Daisy May Cooper) zurückkehrt, erfährt er, dass seine Mutter inzwischen Mr. Murdstone (Darren Boyd) geheiratet hat. Dieser entpuppt sich schnell als gemein und grausam - und Davids Anwesenheit im Haus ist ihm offensichtlich ein Dorn im Auge. Schon bald wird David nach London geschickt, wo er in einer Flaschenfabrik einer harten und äußerst schlecht bezahlten Arbeit nachgehen muss.

Jahre vergehen, David ist inzwischen ein junger Mann, als ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter erreicht. Zutiefst erschüttert flieht er aus der Fabrik zu seiner Tante Betsey Trotwood (Tilda Swinton), die ihm gemeinsam mit ihrem äußerst exzentrischen Mitbewohner Mr. Dick (Hugh Laurie) wieder auf die Beine hilft. Doch Davids Reise ist noch lange nicht zu Ende, denn allerlei Begegnungen mit verschiedenen Menschen, die ihm nicht immer Gutes wollen, sorgen dafür, dass sein Leben gleich mehrmals durcheinandergewirbelt wird. Allen Widrigkeiten zum Trotz reift in David ein Ziel: Er möchte als Schriftsteller berühmt werden und seinen Teil dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

In der Filmkomödie „The Death of Stalin“ hatte sich Regisseur Armando Iannucci insbesondere über den Kampf um Stalins Nachfolge lustig gemacht und eine bitterböse Polit-Satire abgeliefert, die in Russland nicht im Kino gezeigt werden durfte. Jetzt taucht Iannucci mit „David Copperfield“ mit seinem eigenwilligen Humor in die Welt von Charles Dickens ein. Der Filmemacher, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, versammelt, ein hochkarätiges Darsteller-Ensemble: Die Hauptrolle wird von dem Oscar-nominierten Dev Patel („Lion - Der lange Weg nach Hause“; „Best Exotic Marigold Hotel“-Reihe) mit großer Spielfreude zum Leben erweckt.

Der mehrfache Golden Globe-Gewinner Hugh Laurie („Mr. Pip“; „Dr. House“) überzeugt als Mr. Dick, Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton („Avengers: Endgame“; „Grand Budapest Hotel“) darf als Tante Betsey liebenswert-Schrullig sein, und Golden Globe-Preisträger Ben Whishaw („Mary Poppins‘ Rückkehr“, „James Bond 007: Spectre“) verkörpert den legendären Uriah Heep. Aneurin Barnard („Dunkirk“), Oscar-Gewinner Peter Capaldi („Paddington“-Reihe), BAFTA-Gewinner Paul Whitehouse („The Death of Stalin“), Gwendoline Christie („Star Wars: Die Letzten Jedi“, „Game of Thrones: Das Lied von Eis und Feuer“) und Benedict Wong („Avengers: Endgame“) vervollständigen den herausragenden Cast.

Filmstart von „David Copperfield - Einmal Reichtum und zurück“: 25. September!

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