14.09.2020 08:22 |

Trump: „Todesstrafe!“

Zwei US-Polizisten in Streifenwagen angeschossen

In Los Angeles sind zwei junge Polizisten angeschossen worden - die Opfer wurden in ihrem Streifenwagen sitzend angegriffen, die Schüsse kamen ohne Vorwarnung oder vorherige Provokation. Der unbekannte Schütze ist flüchtig, die Beamten mussten notoperiert werden und befanden sich in Lebensgefahr. US-Präsident Donald Trump fand klare Worte nach der unfassbaren Tat: „Wenn sie sterben, schneller Prozess und die Todesstrafe für den Mörder“, forderte das Staatsoberhaupt.

Die USA sind von einer weiteren Bluttat erschüttert: Eine 31-jährige Polizistin und ihr 24-jähriger Kollege wurden am Samstagabend aus dem Hinterhalt angeschossen. Die Opfer wurden von mehreren Kugeln getroffen, mussten kurz darauf im Krankenhaus operiert werden. Die LA County Sheriffs veröffentlichten ein Video von dem Vorfall, Trump forderte die höchste Strafe für den Täter, falls die Beamten sterben sollten.

Wie auf einem Video zu sehen ist, näherte sich der Täter unauffällig dem Streifenwagen, zückte dann seine Waffe und feuerte los. Danach rannte der Unbekannte weg. Die Opfer hatten erst vor 14 Monaten die Polizeiakademie abgeschlossen.

Radioreporterin wurde verhaftet
Vor dem Krankenhaus, in dem die beiden eingeliefert wurden, gab es einen Protest gegen die Polizei. „Einige riefen: ,Wir hoffen, dass sie sterben‘“, berichtete die Exekutive. Zwei Demonstranten wurden verhaftet. Auch eine Radioreporterin, die sich in einer Amtshandlung einmischte, soll verhaftet worden sein - sie habe sich allerdings nicht als Journalistin zu erkennen gegeben, so die Polizei. Der Radiosender KPCC behauptet jedoch, dass sich die Mitarbeiterin sehr wohl als Journalistin ausgewiesen hatte.

Sheriff: „Das kotzt mich an“
Sheriff Alex Villanueva zeigte sich bestürzt über die Aggressionen gegen die Polizei: „Das kotzt mich an“, erklärte er und forderte die Menschen auf, für die beiden verletzten Beamten zu beten.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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