08.09.2020 09:21 |

Für Firmen & Co

Hightech gegen Corona: Wenn Kameras Fieber messen

Mit intelligenten Kameras und einer speziellen Computersoftware sorgt das Klagenfurter Team von PKE Electronics dafür, dass Corona keinen Zutritt in Krankenhäuser, Banken oder andere Unternehmen bekommt. Die „Krone“ machte den Test.

Bereits beim Eintritt in die Klagenfurter Niederlassung der Hightech-Firma PKE Electronics überprüft eine Kamera auf 0,3 Grad genau, ob man erhöhte Körpertemperatur hat, die auf das Coronavirus deuten könnte. Mit 36,1 und 36,2 Grad ist beim „Krone“-Team jedoch alles im Normalbereich - also grünes Licht und Zutritt gestattet.

Das PKE-Team rund um Christian Engel und Michael Kurnig nimmt uns schließlich in Empfang und erklärt, wie das intelligente Kamerasystem Corona bereits vor der Eingangstür stoppen kann. „Das System besteht aus einer Kamera mit einem bispektralen Kopf. Das heißt, die Kamera verfügt über ein ganz normales Objektiv für die Gesichtserkennung und ein Thermalobjektiv zur Messung der Körpertemperatur“, erklärt Kurnig.

Über ein spezielles Computerprogramm werden dann alle Daten für die jeweilige Zutrittskontrolle gesammelt und überprüft, damit der Zutritt in weiterer Folge über einen Portier oder vollautomatisch gewährt oder verwehrt kann. Engel: „Es können mehr als 30 Personen zugleich gescannt werden. Außerdem kann dabei auch festgestellt werden, ob Personen Masken tragen oder nicht. Die Zutrittsregelungen können zudem den Nutzer-Wünschen entsprechend angepasst werden.“

Zitat Icon

Firmen nutzen das System nicht nur wegen Corona, sondern können so auch überprüfen, ob jemand krank zur Arbeit geht.

Christian Engel, PKE Klagenfurt

Mittlerweile wird dieses System übrigens von zahlreichen Krankenhäusern, Banken und verschiedenen Firmen verwendet.

Alex Schwab
Alex Schwab
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