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Gladbachs Sportboss erklärt den Lazaro-Deal

Das Kleeblatt ehemaliger Salzburg-Kicker beim deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist seit Donnerstag komplett. Nach seinen Landsmännern Stefan Lainer und Hannes Wolf gehört nun auch ÖFB-Teamspieler Valentino zum Kader von Coach Marco Rose, der das Trio noch aus seiner „Bullen“-Zeit kennt. Mittelfeldmann Lazaro, der bis 2023 Inter Mailand gehört, kommt leihweise für ein Jahr. Im Video oben erklärt Sportchef Max Eberl, warum er vom ÖFB-Star richtig viel erwartet.

Danach soll Gladbach laut Medienberichten eine Kaufoption knapp unter 20 Millionen Euro haben. Zuletzt war der 24-jährige Grazer ein halbes Jahr an Premier-League-Club Newcastle verliehen, für die Engländer absolvierte er 15 Pflichtspiele (2 Tore), schien fünfmal in der Startelf auf. Auch davor bei Inter hatte er keinen leichten Stand, in elf Einsätzen durfte er viermal von Beginn an auflaufen.

In einer ihm bereits bekannten Topliga will er nun wieder durchstarten: Zwischen 2017 und 2019 stand der 28-fache Teamspieler bereits bei Hertha BSC unter Vertrag. „Kann die Bundesliga- und Champions-League-Abende kaum erwarten“, schrieb Lazaro auf Twitter. Auch Borussias Sportdirektor Max Eberl brachte seine Freude zum Ausdruck. „Er ist ein sehr flexibel einsetzbarer Spieler, der unserem Kader noch mehr Qualität und Tiefe geben wird“, sagte Eberl auf der Homepage des CL-Teilnehmers.

Schon am Mittwoch erhielt Lazaro, der nach seinem Wechsel aus der GAK-Jugend 2011 sechs Jahre in Salzburg spielte, höchstes Lob von Rose. Er sei ein „toller Fußballer“, er „erkennt Räume, hat eine hohe Dynamik, schießt Tore, kann verteidigen“, schwärmte der Deutsche im Rahmen eines Medientermins im Trainingslager in Harsewinkel. Der Neu-Borusse soll dorthin so schnell wie möglich nachreisen und sein neues Team kennenlernen.

krone Sport
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Freitag, 30. Oktober 2020
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