25.07.2020 06:01 |

Zwei Festnahmen

Polizei geht gegen illegale Sex-Wohnungen vor

Blaulicht gegen Rotlicht: Auch wenn durch Corona viele Wohnungen für die Urlauber leer standen, ging es in den Räumlichkeiten hoch her. Statt Touristen nisteten sich Prostituierte in den Appartements ein und boten ihre Dienste im Internet an. Doch die Polizei machte dem illegalen Treiben einen Strich durch die Rechnung.

In den vergangenen Monaten griff die Polizei mit mehreren Razzien gegen die illegale Prostitution in Mietappartements durch. Auslöser für die Einsätze war und ist die verstärkte Internetpräsenz von Liebesdienerinnen. Auch nach den Lockerungen nach dem Lockdown blieb das Online-Angebot illegaler Sexarbeit bestehen. „Die hierfür benützten Wohnungen waren zuvor an Touristen vermietet worden, standen seither aber großteils leer“, so Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Wohnungen geschlossen, zwei Festnahmen
Bei den verschiedenen Polizeiaktionen flogen 45 Appartements als illegale Bordelle auf. Bilanz: 197 Anzeigen gegen 58 Frauen im Alter zwischen 21 und 40 Jahren - vorwiegend aus Rumänien, außerdem aus Ungarn und Bulgarien - erstattet.

Darunter befanden sich sowohl illegale Prostituierte als auch die Vermieter und Eigentümer der Domizile. Elf Ferienwohnungen wurden polizeilich geschlossen und versiegelt. In zwei Fällen erfolgte die fremdenrechtliche Festnahme aufgrund illegalen Aufenthalts.

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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