21.07.2020 06:38 |

Jährlich am 21. Juli

Tag der Drogentoten: „Sucht kann jeden treffen!“

Am 21. Juli wird jährlich den Drogenopfern gedacht, die durch die Sucht ihr Leben verloren haben. Immer werden die Gefahren unterschätzt. Die Caritas Kärnten bemüht sich deshalb unermüdlich, Drogenabhängige nicht an den Rand der Gesellschaft drängen zu lassen, sondern ihnen unterstützend zur Seite zu stehen.
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Der Gedenktag soll nicht nur an die Drogenopfer erinnern, sondern auch an die trauernden Hinterbliebenen, die einen geliebten Menschen an die Sucht verloren haben. Abhängigkeit ist in Österreich ein präsentes Thema, deshalb appelliert die Caritas Kärnten, Süchtige nicht an den Rand der Gesellschaft zu drängen, sondern ihnen zu helfen.

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Sucht ist eine Erkrankung, die jeden treffen kann.

Christiane Kollienz-Marin, Leiterin der Caritas-Suchtberatung

Christiane Kollienz-Marin, die Leiterin der Caritas-Suchtberatung, begleitet seit 27 Jahren suchterkrankte Menschen. „Einige von ihnen habe ich leider verloren“, erklärt die Expertin.
Problematisch sei das Faktum, dass das Risiko des Konsums von Substanzen häufig verharmlost werde. „Viele Suchtmittel werden auch über das Darknet bestellt, ohne dass die Leute wissen, was hier eigentlich angeboten wird“, meint Kollienz-Marin.

Betroffene haben die Möglichkeit, von der Caritas Kärnten ambulant betreut zu werden. Die kostenlosen Beratungsgespräche werden natürlich vertraulich und auf Wunsch auch anonym geführt.

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