Künstliche Intelligenz ist nicht im Kommen, sie ist da – damit Schüler ihr nicht hilflos ausgeliefert sind, lernen sie in KI-Pilotschulen, wie sie die neue Technologie sinnvoll nutzen können. Denn: Nicht nur was, sondern auch wie wir lernen, verändert sich mit der Zeit. Welchen Einfluss KI auf den Schulalltag hat – und wie Pädagogen reagieren.
„Die künstliche Intelligenz verbieten - das ist ja nicht durchsetzbar“, findet Hubert Lutnik, Direktor der HTL Mössingerstraße in Klagenfurt, klare Worte. Und er hat recht, wie uns etliche Lehrerinnen und Lehrer berichten: „Sämtliche Hausübungen werden mit KI geschrieben“ oder „Die Schüler bemerken oft nicht, dass KI falsche Ergebnisse liefert“ – Wortmeldungen wie diese sind keine Seltenheit. Deshalb, so ein Lehrer aus Villach zur „Kärntner Krone“: „Die Kinder wollen und sollen ja wissen, wie man KI verwendet.“
Genau dafür – um Schülerinnen und Schülern den richtigen Umgang mit dieser sich rasant entwickelnden Technologie beizubringen – wurden 100 Schulen in Österreich (siehe interaktive Grafik unten) auserkoren, um KI-Software zu testen und Erfahrungen zu sammeln. Die Uni Graz begleitet das Projekt wissenschaftlich, weitere Schulen sollen von den Ergebnissen profitieren. Aber was heißt das eigentlich? Wie wird die KI-Nutzung in den Unterricht eingebaut – in allen Fächern, oder nur in manchen? Und wie läuft der Unterricht ab?
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