Analyse der Innenstadt

Bürgermeister sagt: „In Linz fehlt die Vielfalt“

„Es reicht nicht, sich immer nur zu beschweren – wir müssen aktiv werden und etwas ändern!“ So reagiert der Linzer Bürgermeister Klaus Luger auf die ersten Ergebnisse eines vierstufigen Projektes, mit dem – wie berichtet – die Linzer Innenstadt analysiert wurde und bald Verbesserungsvorschläge auf den Tisch kommen sollen.

Die Online-Affinität ist vorhanden, aber ausbaubar, mit 5713 gibt es genügend Parkplätze in der Linzer Innenstadt, der Tourismus trägt nur 8 Prozent zum Kaufkraftvolumen in der Innenstadt (insgesamt 141 Millionen €) bei, die Mieten sind nicht überdurchschnittlich gestiegen – das sind einige der Ergebnisse des Projekts, das von Stadtvize Bernhard Baier initiiert wurde, um die Situation – derzeit sind 58 Leerstände in der Linzer Innenstadt zu verzeichnen – zu verbessern.

„Müssen mit der Zeit gehen“
SP-Bürgermeister Klaus Luger hat eine klare Meinung dazu: „Wir müssen mit der Zeit gehen, die Innenstadt beleben. Es ist zu wenig los – es reicht nicht, immer nur auf Einkaufszentren zu schimpfen.“ Was meinen Sie konkret? „In Linz fehlt die Vielfalt, wir müssen die Innenstadt beleben, Plätze bespielen – etwa durch Wasserflächen, wie es sie in vielen anderen Städten gibt. Oder auch durch eine große Markthalle, mit der wir auch das Gastro-Angebot in der Stadt erweitern könnten.“

Auch Stadtvize will Attraktivierung
Dafür soll aber keine eigene Abteilung im Magistrat samt Beamtenhierarchie geschaffen werden, „sondern wir haben ja Experten etwa bei der Entwicklung von Immobilien in Linz. Die könnte man einbinden.“ Sein VP-Vize, Bernhard Baier, sieht das – überraschenderweise – genauso: „Die Innenstadt braucht eine Angebotsverdichtung und eine Attraktivierung des öffentlichen Raumes.“

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