16.06.2020 14:39 |

Gefährliche Aktion

Fluss mit Gummi-Flamingo überquert: Großeinsatz

Mit einem rosafarbenen aufblasbaren Flamingo als Schwimmgerät hat ein Deutscher auf dem Rhein in Bonn für viel Aufmerksamkeit gesorgt - und zwar nicht nur bei Passanten, sondern auch bei Einsatzkräften. Augenzeugen schlugen Alarm, weil sie dachten, dass sich der junge Mann in Not befinde. Trotz der laut Polizei „gefährlichen“ Aktion wurde der Wassersportler nicht bestraft.

In den Rhein zu springen, ist für Schwimmer ein risikoreiches Unterfangen, auch wenn man eine Schwimmhilfe dabei hat. Starke Strömungen können Badenden nämlich zum Verhängnis werden.

45 Retter suchten nach Mann und seinem Flamingo
Weil der Mann Zeugen zufolge schlaff auf dem Flamingo gelegen und auch auf Zurufe nicht reagiert habe, wurde die Feuerwehr über den ungewöhnlichen Vorfall informiert. Die rückte laut dem deutschen Magazin „Spiegel“ mit einem Großaufgebot an. 45 Retter und einem Hubschrauber waren im Einsatz - es waren Polizei, Wasserschutzpolizei, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt.

Nach einiger Zeit konnte der junge Mann gefunden werden, der den Fluss in der Zwischenzeit erfolgreich überquert hatte. Er wurde darauf hingewiesen, dass er sein Leben in Gefahr gebracht hatte - aber etwas Verbotenes habe er nicht verbrochen. Trotz des Risikos ist das Schwimmen oder eine Fahrt auf einem nicht-manövrierfähigen Schwimmgerät erlaubt. Die Rettungskräfte nahmen deshalb nicht einmal die Personalien des Mannes auf.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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