Verkehrsmonitoring:

Autos fahren fast wie vor dem Corona-Shutdown

Auf der Straße ist bei uns in Oberösterreich schon wieder fast so viel los wie vor Beginn des Corona-Shutdowns – das zeigt das Verkehrsmonitoring des Landes. Anders sieht es beim öffentlichen Verkehr aus. Dort hinken die Nutzerzahlen gewaltig hinterher. Verkehrslandesrat Steinkellner hofft auf mehr Fahrgäste.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wird das Verkehrsniveau im Rahmen eines Verkehrsmonitorings beobachtet. Die Entwicklung des Individualverkehrs spiegelt klar die Auswirkungen der Shutdown-Maßnahmen. Als Vergleichswert wurde eine Woche vor dem kollektiven „Hausarrest“, nämlich die zehnte Kalenderwoche vom 2. bis 8. März genommen – siehe Grafik.

Verkehrsaufkommen fast normal
Zu Beginn der Einschränkungen nahm der Kfz-Verkehr um rund 40 bis 50 Prozent ab. Am Wochenende verringerte sich das Kfz-Aufkommen um 70 Prozent. Die nachfolgenden Wochen zeigten eine stete Zunahme. So waren Ende April „nur“ rund 30 Prozent weniger Autos als vor Corona unterwegs. Aktuell ist das Verkehrsaufkommen fast normal. So fahren auf der B 127 in Puchenau nur um ein Prozent weniger Autos als sonst.

Weniger Buspassagiere
Anders sieht es beim Busverkehr aus. Am Anfang gab es um 80 Prozent weniger Passagiere. Nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in den Oberstufen wurden in der ersten Juniwoche spürbare Steigerungen verzeichnet. Bei knapp 2500 Verbindungen wurden 21.250 Personen registriert. Ein Anstieg um 35 Prozent.

Präferenz für Individualverkehr
„13 Wochen nach den ersten Lockdown-Maßnahmen zeigt sich, dass die Präferenzen für den motorisierten Individualverkehr höher eingeordnet werden. Es wird dauern, bis wieder mehr Öffis fahren“, so Verkehrslandesrat Günther Steinkellner.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 02. Juli 2020
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