18.05.2020 13:56 |

Aufwendige Renovierung

Harry und Meghan zahlen 11 Jahre Schulden zurück

Als sie aus dem Königshaus ausgestiegen sind, haben Prinz Harry und Herzogin Meghan versprochen, die Renovierungskosten für ihren Wohnsitz Frogmore Cottage in Windsor selbst zu bezahlen. Das Anwesen war auf Kosten der britischen Steuerzahler aufwendig hergerichtet worden. Bis diese ihr Geld zurückhaben, werden aber elf Jahre vergangen sein.

Das alte Gemäuer in Windsor wurde einer gründlichen Modernisierung unterzogen, bevor Prinz Harry und Herzogin Meghan dort kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes 2019 einzogen. 

Die Rechnung für Wohnungszusammenlegungen, neue Bäder und ökologisch gestrichene Zimmer betrug rund 2,8 Millionen Euro. Laut einem Bericht der „Mail on Sunday“ hat das Paar nun mit der Rückzahlung der Kosten an den „Souvereign Grant“, das ist der Haushalt der Queen, begonnen.

„Private finanzielle Vereinbarung“
Wobei es sich nicht um eine Rückzahlung des Betrages auf einen Schlag handelt, sondern um eine „private finanzielle Vereinbarung“, bei der Harry und Meghan das Objekt mieten und dabei mehr bezahlen, als die übliche Miete betrage. Das „Plus“ solle die Kosten der Renovierung irgendwann decken. Es heißt, es wurde vorerst ein Betrag von rund 20.000 Euro vereinbart. Durch das „Miete-Plus“-Modell behält das Paar das Wohnrecht und hat damit einen britischen Wohnsitz, außerdem würden damit die Erhaltungskosten bestritten. Wie viel des Betrages zur Tilgung der Renovierungskosten hergenommen werden, ist unklar. Die „Mail“ geht aber davon aus, dass es mehr als elf Jahre dauern werde, die Kosten zurückzuzahlen.

Wie viel Zeit Harry und Meghan dort verbringen wollen, ist ebenfalls unklar. Der Zeitung zufolge hat das Paar in den letzten sechs Monaten lediglich zwei Wochen dort gewohnt.

„Steuerzahler brauchen Geld jetzt zurück“
Dass die Sussexes sich damit keine Freunde machen, ist klar. Graham Smith, der eine Anti-Monarchie-Gruppe betreibt, schimpfte gegenüber dem „Mirror“, das Paar sei reich genug, um das Geld „plus Zinsen“ auf einen Schlag zurückzuzahlen: „Die Steuerzahler brauchen ihr Geld zurück. Besonders jetzt, wo wir von den enormen Kosten des Coronavirus getroffen werden.“ Smith findet, Harry und Meghan hätten „Millionen auf der Bank“ und sollen erklären, warum sie das Geld nicht auf einmal zurückzahlen.

Seit Ausbruch der Corona-Krise leben Harry und Meghan von Sussex mit ihrem Sohn Archie in einem Luxus-Haus in Beverly Hills in Los Angeles, der Heimatstadt der ehemaligen Schauspielerin. Davor hatten sie einige Monate auf Vancouver Island in Kanada verbracht. 

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mittwoch, 03. Juni 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.