15.05.2020 16:19 |

Überwachungsvideo

Anis Amri war vor Anschlag nicht allein in Moschee

Kurz vor dem Berliner Breitscheidplatz-Anschlag 2016 ist der Täter Anis Amri einem Medienbericht zufolge nicht allein in der Fussilet-Moschee gewesen. Fotos aus Überwachungsvideos im deutschen Bundestagsuntersuchungsausschuss zeigten einen weiteren Menschen, berichtete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Donnerstagabend.

Demnach wurden einem Kriminalbeamten in dem Ausschuss Fotos gezeigt, denen zufolge ein unbekannter Mensch die Moschee im selben Zeitraum verlässt, in dem sich auch Amri dort aufhielt.

Islamistische Moschee geschlossen
Die Fussilet-Moschee im Berliner Stadtteil Moabit war ein Treffpunkt von Islamisten und wurde inzwischen geschlossen. Amri selbst hielt sich dem RBB-Bericht zufolge am 19. Dezember 2016 von 18.37 Uhr bis 19.07 Uhr in der Moschee auf, der noch unbekannte Mensch verließ die Moschee demzufolge nach zwölf Minuten Aufenthalt um 18.49 Uhr.

Fotos im Ausschuss vorgelegt
Dem Beamten des Bundeskriminalamts wurden die entsprechenden Fotos demnach im Ausschuss vorgelegt. Er soll maßgeblich für die These verantwortlich sein, dass es sich bei Amri um einen Einzeltäter handelte. Amri hatte nach seinem Moschee-Besuch im Dezember 2016 mit einem Lastwagen auf einem Weihnachtsmarkt zwölf Menschen getötet.

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