Unwetter in OÖ:

Sturm führte zu 84 Einsätzen der Feuerwehren

Der Höhepunkt der Eisheiligen war eine heftige Unwetterfront mit Sturm, die am Montagabend in OÖ für 84 Feuerwehreinsätze sorgte. In Wels gab es einen Verletzten. In der Wettervorschau bleibt es bis zum Wochenende wechselhaft frisch. So manche Prognose ist derzeit unsicher, fehlende Daten sind aber nicht schuld.

Der Gewitter-Sturm, der Montagabend über OÖ tobte, führte zu 84 Feuerwehreinsätzen. Insgesamt mussten 75 Einheiten ausrücken, weil Bäume umstürzten und Äste herabfielen. Das Mühlviertel war am stärksten betroffen. In Enns fielen ein Baum und ein Fahnenmast auf abgestellte Fahrzeuge. Zudem wurde das Auto von zwei Fischern von umgestürzten Bäumen eingeschlossen, sie mussten befreit werden. Auf einem Pendlerparkplatz in Wels fiel ein schwerer Ast auf einen Kleintransporter, der verletzte Lenker wurde von Feuerwehr und Rettung befreit. Der Sturm sorgte für zahlreiche Stromausfälle.

Es bleibt noch kühl
Die kühle Störungszone ist hartnäckig. „Am Freitag kommt lebhafter Wind auf“, sagt Yasmin Markl vom ZAMG-Wetterdienst. „Am Wochenende gehen die Temperaturen bergauf Richtung 20 Grad Celsius“, blickt Nikolas Zimmermann von UBIMET voraus. Dass Prognosen daneben liegen können, hänge übrigens nicht mit fehlenden Daten aufgrund eingeschränkten Flugverkehrs zusammen. Die bewegte Frühlingswetterlage sei schuld, sind sich die Meteorologen einig.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 29. Oktober 2020
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