02.05.2020 15:08 |

Wiedereröffnung

Steirer stürmten Geschäfte und Einkaufszentren

Schlangen vor den Geschäften, volle Parkplätze bei den Einkaufszentren - die Steirerinnen und Steirer haben heute das Ende des Lockdowns im Handel genutzt. Nach sieben Wochen hatten heute erstmals auch größere Geschäfte wieder offen und das Interesse war riesig.

Ein ganz normaler Samstag in der Steiermark? Fast könnte man es glauben, denn die Innenstädte und Einkaufszentren waren heute ab Punkt 9 Uhr gut gefüllt. Natürlich ist vieles noch anders: Abstandsregeln, Desifektionsstationen, die Menschen tragen Mundschutz.

Aber von all dem ließen sich viele Steirerinnen und Steirer nicht abhalten und genossen einen wichtigen Schritt im Rückkehr zur Normalität nach sieben Wochen Lockdown.

Viele Shopper in Graz
In Graz etwa gab es ab 9 Uhr Schlangen vor Kastner & Öhler (siehe Video) oder auch der Buchhandlung Moser. Die Herrengasse war belebt wie (fast) eh und je.

Auch in der Shoppingcity Seiersberg war der Parkplatz gut gefüllt. Und bei Möbel-Riesen wie Ikea standen viele Kunden in der Früh bereits Schlange.

„Regional einkaufen“ als Krisenmotto
„Nachhaltig denken, regional einkaufen“, das war ja während der Krisenzeit das große Motto, etwas, das sich viele geschworen haben, beizubehalten. „Ich hoffe sehr, dass man das nicht vergisst“, sagt Handelsobmann Gerhard Wohlmuth, der Samstagnachmittag die erste Bilanz zog: „Die Einkaufszentren hatten eine sehr gute Frequenz und auch höhere Umsätze. Detto die Baumärkte.“

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Die Stimmung ist gut, die Hygienevorschriften werden streng eingehalten. Jeder schaut genau drauf, dass hier bloß kein „Mist“ gebaut wird.

Gerhard Wohlmuth, Spartenobmann des steirischen Handels

Auch in anderen steirischen Städten war viel los
Ganz ähnlich was die Situation auch in anderen steirischen Städten. Das ECE in Kapfenberg etwa freute sich über einen regen Betrieb.

Auch im Einkaufszentrum Weinland in Leibnitz war das Interesse sehr groß und die Geschäfte waren gut mit Kunden gefüllt.

Hier war die Einkaufslust jedoch noch verhalten, so Wohlmuth. „Wir schätzen, dass die Frequenz zwischen 30 und 45 Prozent eines üblichen Einkaufssamstags erreicht hat.“

Warten auf die Gastronomie
Was viele verwundert: Ein Ansturm auf neue Kleidung ist nicht zu bemerken, „dabei ist die Mode richtig schön“. Und Wohlmuth ist sicher: „In den Städten fängt es erst wieder so richtig an, wenn die Gastronomie offen hat! Denn die gehört für viele zu einem pulsierenden Einkaufserlebnis einfach dazu.“ In Kürze, am 15. Mai, wird es dann soweit sein.

Christa Bluemel
Christa Bluemel
Christoph Hartner
Christoph Hartner
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