Olympia-Silber-Mann

„Lupo“ Paischer in Japan: „Es gibt noch Respekt“

Sport-Mix
22.04.2020 15:26

Vor 10 Jahren, am 22. April 2010, holte der Olympia-Zweite Ludwig „Lupo“ Paischer, bei der Judo-EM in Wien mit Silber seine zehnte und letzte Medaille. Nun lebt er in Tokio.

Jubeltag im Wiener Dusika-Stadion. Am 22. April 2010 gab es zum Auftakt der Judo-Heim-EM Silber für Ludwig Paischer und Sabrina Filzmoser sowie Bronze für Andreas Mitterfellner. Der damalige Pressechef und langjährige „Krone“-Redakteur Joe Langer erinnert sich: „Es war sehr emotional und gleichzeitig die zehnte und letzte Medaille von Lupo bei einem Großereignis.“

(Bild: APA/Georg Hochmuth)

Auch der russische Staatspräsident Wladimir Putin besuchte die Titelkämpfe. „Sein Bild mit Karl Schranz“, erzählt Langer, „war in jedem österreichischem Medium. Der Wirbel um Putin war gewaltig. Als er die Halle verließ, waren drei Hubschrauber übereinander am Himmel. Dann rasten sechs Limousinen davon. Aber Putin saß erst im zweiten Konvoi.“

Leben in Tokio
Paischer beendete nach Olympia 2016 in Rio seine Karriere, lebt heute mit Freundin Noriko in Tokio, wo er im Sportmarketing arbeitet. Von der Metropole, die wie Wien 23 Bezirke, aber deutlich mehr Bewohner als ganz Österreich hat, schwärmt er:„Es ist die sicherste Großstadt der Welt. Alles ist absolut sauber. Und es gibt noch Respekt.“ Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele kann der 38-jährige Salzburger den Sommer 2021 schon gar nicht mehr erwarten: „Olympia in Tokio wird ein Genuss.“

Nippon Budokan Arena (Bild: AP)
Nippon Budokan Arena

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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