22.04.2020 14:00 |

Wegen der Corona-Krise

Hallein muss noch auf neue Sommerrodeln warten

Mit modernen Sommerrodeln wollten die Halleiner Zinkenlifte am Dürrnberg in den Frühling starten. Die Coronakrise hat die Pläne kräftig durcheinander gewirbelt: Die neuen Rodeln sind zwar längst bestellt, können derzeit aber noch nicht geliefert werden. Für größere Investitionen in das Skigebiet fehlt derzeit das Geld.

Die neuen Eigentümer der insolventen Gaißauer Bergbahnen planen Millionen-Investitionen. Bei den nur wenige Kilometer entfernten Zinkenliften am Dürrnberg ist an derartige Großprojekte derzeit nicht zu denken – die Sommerrodelbahn „Keltenblitz“ aber sollte in diesem Jahr eigentlich in neuem Glanz erstrahlen.

Die Coronakrise verzögert dieses Vorhaben jedoch vorerst. „Wir haben für den ,Keltenblitz’ neue Rodeln bestellt, jetzt gibt es aber angesichts der derzeitigen Lage eine Lieferverzögerung“, sagt Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ). Die Neuanschaffung war dringend nötig. Die derzeitigen Fahrgeräte sind mehr als 20 Jahre alt.

Wann der „Keltenblitz“ aufsperren darf, ist noch völlig offen. Mit 1. Mai werden die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. „Wir schließen die Arbeiten davor soweit ab, dass wir – wenn erlaubt – sofort starten können“, sagt Stangassinger. Vorerst könnten auch die bisherigen Rodeln zum Einsatz kommen. „Wir haben sie noch einmal flott gekriegt“, sagt Stangassinger.

Keine neuen Geräte für das Skigebiet am Zinken
Auch im Skigebiet würde eigentlich eine größere Investition anstehen. Nach einem Lawinenabgang im Februar 2019 war die Anschaffung eines Pisten-Windengerätes (Kostenpunkt: rund 375.000 Euro) eigentlich fix eingeplant. Nur damit ist eine ordnungsgemäße Präparierung des Hanges möglich. Nun wird ein Gerät angemietet. Stangassinger: „Weitere Investitionen müssen warten“.

Nikolaus Klinger
Nikolaus Klinger
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