11.04.2020 18:42 |

Über 18.800 gestorben

USA hat nun die meisten Corona-Todesfälle weltweit

Die USA sind nun vor Italien das Land mit den meisten Corona-Todesfällen weltweit. Wie die in Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität am Samstag mitteilte, starben in den USA mindestens 18.860 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Bislang hatte Italien die weltweit meisten Todesfälle verzeichnet; nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP starben dort mindestens 18.849 Infizierte. Weltweit starben bereits mehr als 100.000 Menschen an der neuartigen Lungenkrankheit (siehe Video oben). 

Bis Freitagabend wurden innerhalb von 24 Stunden mehr als 2000 Corona-Tote registriert - der höchste Anstieg binnen eines Tages. Mehr als eine halbe Million US-Amerikaner haben sich mittlerweile mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

Präsident Donald Trump sprach von „der mit Abstand größten Entscheidung meines Lebens“, auf die Frage, wann man mit einer Lockerung der Beschränkungen rechnen könne.Er werde voraussichtlich am Dienstag ein Expertengremium vorstellen, das über die Öffnung des Landes beraten soll.

USA ist Land mit den meisten bekannten Infektionen
In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es deutlich mehr bekannte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 als in jedem anderen Staat der Welt. Die Zahlen der einzelnen Länder lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer aber nur begrenzt vergleichen.

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern hat die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bisher in Spanien registriert. Dort starben demnach rund 34 Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Infektion. In Italien waren es rund 31, in den USA knapp sechs Todesfälle pro 100.000 Einwohner, in Deutschland drei.

Corona-Opfer werden auf „Insel der Toten“ vor New York bestattet
Besonders stark betroffen ist die Metropole New York - zuletzt starben in der Millionenstadt und im gleichnamigen Bundesstaat mehr als 700 Menschen pro Tag. Unter den Toten befinden sich auch viele Menschen ohne finanzielle Mittel oder bekannte Angehörige. Diese werden in Massengräbern auf der als „Insel der Toten“ bezeichnete Insel Hart Island begraben. Dort werden seit dem 19. Jahrhundert Arme, nicht identifizierte Tote und totgeborene Kinder beigesetzt.

Innerhalb von 150 Jahren wurde die Insel, die vor dem Stadtteil Bronx liegt, zur Ruhestätte für mehr als eine Million Tote. Bis heute werden jedes Jahr rund 1200 Tote auf Hart Island beigesetzt. Bestattet werden sie in schlichten Särgen aus Kiefernholz, die in ausgehobenen Gräben aufeinandergestapelt werden.

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