09.04.2020 15:14 |

A23 als Rennstrecke

Polizei als „Schiedsrichter“ bei illegalem Rennen

Den Baustellenbereich der A23 in Wien haben zwei Autolenker am Mittwochabend als Rennstrecke missbraucht. Doch der Wettkampf der beiden Raser blieb nicht unbemerkt, vielmehr gab es sogar einen Schiedsrichter - allerdings in Polizeiuniform. In einem humorvollen Facebook-Eintrag ließ es sich die Wiener Exekutive am Donnerstag nicht nehmen, den Sieger der Wahnsinnsfahrt und dessen Gewinn zu verkünden. Beide Rowdys wurden letztlich zu „Gewinnern“ gekürt - der Preis: ein Führerscheinentzugsverfahren!

Kurz nach 20 Uhr waren die beiden Autofahrer durch den Baustellenbereich der A23 gerast, statt der erlaubten 60 km/h erreichten sie dabei eine Geschwindigkeit von 138 km/h! Die Raser waren also mehr als doppelt so schnell unterwegs als eigentlich erlaubt.

Mit dieser Geschwindigkeit hätten sich die beiden Fahrzeuglenker deshalb „für die Überprüfung ihrer Verkehrszuverlässigkeit qualifiziert“, berichtete die Wiener Polizei in einem überaus launigen Eintrag auf Facebook.

„Rennen Kopf an Kopf entschieden“
Und natürlich muss es auch bei jedem illegalen Straßenrennen einen Sieger geben. Da jedoch beide ihre Qualitäten als Verkehrsrowdys gekonnt unter Beweis stellten, und „da das Rennen Kopf an Kopf entschieden wurde, dürfen wie beide als Gewinner eines Führerscheinentzugsverfahrens des Verkehrsamts vorstellen“, so die Exekutive.

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