27.03.2020 09:08 |

Polizei greift durch

Ausgangssperre in Argentinien: 6000 Festnahmen

Die argentinischen Sicherheitskräfte haben seit Beginn der weitgehenden Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mehr als 6000 Menschen wegen Verstößen vorübergehend festgenommen. Gegen die insgesamt 6191 Verdächtigen im ganzen Land sei Strafanzeige erstattet worden, teilte das Präsidialamt am Donnerstag mit. Zudem beschlagnahmte die Polizei 938 Fahrzeuge.

Mehr als 200.000 Menschen seien bei Kontrollen nach Hause geschickt worden, da sie nicht berechtigt gewesen seien, sich im Freien zu bewegen, hieß es weiter.

Ähnliche Maßnahmen wie in Österreich
Bisher infizierten sich in Argentinien 503 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus. Neun Patienten starben. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, hatte die Regierung Ende vergangener Woche weitreichende Ausgangsbeschränkungen verfügt. Bis zum 31. März dürfen die Menschen landesweit ihre Häuser und Wohnungen nicht mehr verlassen. Erlaubt sind nur Besorgungen in nahe gelegenen Lebensmittelgeschäften und Apotheken. Einige Berufsgruppen sind von der Ausgangssperre ausgenommen: Ärzte, Pfleger und Polizisten, Mitarbeiter in der Lebensmittel-, Pharma- und Erdölindustrie, Angestellte von Supermärkten und Apotheken sowie Beschäftigte von Logistikfirmen.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).