29.07.2010 08:59 |

Kalb und Welpe tot

Erschütterung über Tierdrama auf Adneter Bauernhof

Auf jenem Bauernhof in Adnet, wo ein Bauer acht Hunde, drei Pferde, eine Kuh und ihr Kalb im Stall angekettet gehalten hat, sind jetzt zwei Tiere verendet. Ein Welpe und das Kälbchen überlebten ein Wochenende ohne Wasser nicht. Der zuständige Tierarzt hatte den Mann mehrmals ermahnt. Jetzt protestieren Salzburgs Tierschützer.

Nachdem die "Krone" die schlimmen Zustände auf dem Hof aufgedeckt hatte (siehe Artikel in der Infobox), meldeten sich zahlreiche Leser. Sie wollen helfen und Patenschaften für die Tiere übernehmen. Der Landwirt gibt die Pferde, Hunde und Ziegen aber nicht freiwillig her.

Angekettet, ohne einen Tropfen Wasser
Außerdem wurde die Situation auf dem Anwesen in den vergangenen Tagen dramatisch: "Der Landwirt war über das Wochenende in Italien. Die Tiere blieben angekettet im Stall, ohne einen Tropfen Wasser. Als wir jetzt wieder nachschauen kamen, war das Kalb tot. Auch einer der Welpen ist verendet", berichtet Manfred Ehgartner von der Salzburger Tierrettung. Er fordert erneut ein Einschreiten des Amtsveterinärs, denn: "Nur mit Ermahnungen geht hier nichts weiter!"

Unterdessen demonstrierten mehrere Tierschützer vor der Bezirkshauptmannschaft Hallein. Sie forderten, dass der zuständige Tierarzt endlich tätig wird, dem Bauern die Tiere abnimmt und jegliche weitere Haltung verbietet.

Kronen Zeitung und krone.at

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