Auf eine gefährliche und besonders dämliche Idee kam ein junger Mann am Samstagabend gegen 23 Uhr: Während einer Autofahrt feuerte er beim Volksgartenbad – mitten im Salzburger Stadtzentrum – eine pyrotechnische Rakete ab. Ausgerechnet unter den wachsamen Augen von Polizisten, die sofort einschritten. Folge: 50 Euro Strafe.
Das hätte richtig brenzlig ausgehen können, findet auch Hans Wolfgruber von der Salzburger Polizei: „Eine solche Situation mit einer Feuerwerksrakete ist besonders für Verkehrsteilnehmer, aber auch für die Autoinsassen, gefährlich.“ Zudem gibt es im dortigen Bereich beim Kreisverkehr Volksgartenbad auch mehrere Wohnhäuser und den von Fußgängern stark frequentierten Park. Anrainer dürften sich jedenfalls ordentlich erschreckt haben, als es am Samstagabend gegen 23 Uhr knallte.
Polizisten beobachteten Raketen-Vorfall
Ein erst 18-Jähriger aus Bayern war zu dem Zeitpunkt mit dem Auto auf der Bürglsteinstraße in Richtung Unfallkrankenhaus unterwegs. Einer der Insassen im Auto – ebenfalls junge Männer – holte eine Feuerwerksrakete hervor und feuerte sie während der Fahrt ab. Das sahen auch Polizisten, die gerade beim Volksgarten auf Streife waren.
Umgehend stoppten die Beamten das Auto des 18-Jährigen und kontrollierten den Lenker. Rasch wurde auch der Zündler unter den Auto-Insassen herausgeholt: Er bekam an Ort und Stelle eine 50 Euro Geldstrafe wegen Verstoßes gegen das Pyrotechnikgesetz. Laut Polizei handelte es sich eher um eine kleinere Rakete. „Es bestand keine konkrete Gefährdung“, betonte auch Wolfgruber. Sonst hätten noch strafrechtliche Konsequenzen gedroht. Und der Lenker war laut Polizei auch noch im Cannabis-Rausch, wie ein Drogen-Test anzeigte. Er musste deshalb seinen Probeführerschein an Ort und Stelle abgeben.
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