Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wartet nun auf die Rückgabe der Akkreditierungen der beiden vom griechischen Nationalen Olympischen Komitee (NOK) aus dem eigenen Olympia-Team ausgeschlossenen Sprinter Kostas Kenteris und Ekatarini Thanou. Nur mit dem formellen Akt der Rückgabe unterstehen die unter dringendem Doping-Verdacht stehenden Athleten nicht mehr der Gerichtsbarkeit des IOC, sagte dessen Vizepräsident Thomas Bach zu der griechischen NOK-Entscheidung.
Das NOK hatte Kenteris und Thanou unter demVorbehalt aus dem eigenen Team ausgeschlossen, dass das IOC eineendgültige Entscheidung treffen soll. Bach, der auch derDisziplinarkommission des IOC für die Olympischen Spielevorsteht, sagte, dass die für Montag geplante Anhörungvon Kenteris und Thanou nur unter der Voraussetzung des vollzogenenAusschlusses aus dem griechischen Team entfallen könne. Anderenfallsbleibe es bei dem anberaumten Termin.
Für das weitere Vorgehen des IOC sei ausschlaggeben,ob eine rechtskräftige Entscheidung vorliege. Sollte diesder Fall sein, werde das IOC den Fall mit allen Unterlagen anden zuständigen Leichtathletik-Weltverband IAAF weitergeben.Sollte die Entscheidung nicht rechtskräftig werden, "werdenwir die Untersuchungen weiterführen". Bach sagte weiter:"Wir haben mit großer Gelassenheit den Montag abgewartet."Dabei werde es bleiben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.