Imageproblem

Mengen an Bio-Abfall: „Kompost gehört plastikfrei“

Oberösterreich
24.03.2020 12:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
Das Sammeln von Bio-Abfällen und Grünschnitt gilt als Erfolgsgeschichte in Oberösterreich. Rund 124 regionale Kompostieranlagen verwerten pro Jahr 600.000 Kubikmeter Bio-Abfälle. Nun soll Kompost plastikfreier, insgesamt das Image der Biotonne verbessert werden.

In Oberösterreichs Haushalten wandern jährlich etwa 15,6 Kilogramm Lebensmittel pro Person in die Restmülltonne. Um die 600.000 Kubikmeter pflanzliche Abfälle pro Jahr werden gesammelt, die in 124 Kompostier- und zehn Biogasanlagen kompostiert und fermentiert werden. Dabei orientieren sich die Betriebe nach hohen Qualitätsstandards. Der reife Kompost wird dann auf Landwirtschaftsflächen ausgebracht, er fördert die Bildung der fruchtbaren Humusschicht.

Störstoffe
Aber auch Plastik landet oft im Biomüll. Im Kompost führt das zu Störstoffen, die dann in den Boden gelangen. „Ich begrüße Vorsammelhilfen, wie etwa Säcke aus nachwachsenden Rohstoffen“, macht sich Landwirtschaftskammer-Präsidentin Michaela Langer-Weninger für ein Bündel an Maßnahmen stark, das die ARGE gemeinsam mit Umweltprofis und Abfallverbänden plant: Bioabfall soll in zertifizierten Biokreislauf-Sackerln oder Papiersäcken gesammelt werden.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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